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Lawinenübung – Lackenhofer Bergretter trainieren mit ihren Skitourenfreunden

Lawinenübung – Lackenhofer Bergretter trainieren mit ihren Skitourenfreunden

Kameradenhilfe – also die Hilfe von den Teilnehmern einer Skitour – ist DIE Hilfe schlechthin, wenn jemand von einer Lawine verschüttet wird.
Die richtigen Maßnahmen in den ersten achtzehn Minuten nach einer Verschüttung tragen entscheidend zu den Überlebenschancen bei.

Deshalb übten am Wochenende 20 ehrenamtliche Lackenhofer Bergretter mit ihren Skitourenfreunden den Ernstfall. Im theoretischen Teil wurden Tourenvorbereitung, die „Stop or go“-Strategie und Erste-Hilfe-Maßnahmen besprochen. Am Lawinenkegel am Eibenkogel in Lackenhof wurde dann der richtige Umgang mit LVS-Gerät, Sonde und Schaufel trainiert.

Fotos siehe HP Lackenhof

Intensives Bergrettungs-Wochenende am Hochkar

Intensives Bergrettungs-Wochenende am Hochkar

Mehr Bergretter als sonst waren am letzten Jänner-Wochenende 2019 auf dem Hochkar zu sehen. Zum Glück nicht aufgrund eines Zwischenfalls.

Am Samstag fanden sich Ausbildungs- und Einsatzleiter (fast) aller Ortsstellen aus Niederösterreich zusammen, um die gemeinsame Arbeit zu koordinieren. Hauptthema dieses Tages war die Rettung von Lawinenopfern. 29 Ausbildungsleiter und 16 Einsatzleiter brachten sich bei „bestem Bergrettungswetter“ (heftiger Schneefall und lebhafter Wind) unter der Anleitung von neun Lehrwarten auf den neuesten Stand der Rettungstechnik.

Der Sonntag gehörte ganz dem Bergrettungsnachwuchs. 35 Anwärterinnen und Anwärter traten zur Eignungsüberprüfung Winter an. Die Anforderungen an die potentiellen neuen Bergretterinnen und Bergretter sind 

  • genügend Kondition für einen Aufstieg von ca. 300 Höhenmetern mit voller Ausrüstung
  • saubere Technik im Aufstieg
  • Begehen eines kurzen Klettersteiges bei winterlichen Bedingungen 
  • sicheres Abfahren im freien Gelände
  • souveräner Umgang mit LVS, Sonde und Schaufel
Fotos: © ÖBRD
Gemeinsame Übung der Bergrettung Lackenhof und der Höhlenrettung NÖ

Gemeinsame Übung der Bergrettung Lackenhof und der Höhlenrettung NÖ

Die Ötscher-Tropfsteinhöhle in Gaming ist ein beliebtes Ausflugsziel und verzeichnete heuer etwa 3700 Besucher.

Die Bergrettung Lackenhof und die Höhlenrettung NÖ haben hier nun eine gemeinsame Übung abgehalten. Insgesamt 36 ehrenamtliche Kameraden (14 Bergretter und 22 Höhlenretter) übten an verschiedenen Schauplätzen in der Höhle

  • Verletztentransport mit der Trage im Höhleninneren
  • Erste Hilfe mit besonderem Augenmerk auf Unterkühlung
  • Behelfsmäßige Bergemethoden für die ebenfalls anwesenden Höhlenführer

Ebenfalls Inhalt der Übung war die Koordination und die Kommunikation zwischen Berg- und Höhlenrettung mit dem Ziel, im Ernstfall gemeinsam die rasche Rettung aus einer Höhle durchführen zu können.

Fotos: © ÖBRD

Bergrettung setzt auf Teamwork

Bergrettung setzt auf Teamwork

In der Ortsstelle Triestingtal der Bergrettung Niederösterreich/Wien wurde am Samstag den 29. September 2018 eine Fuchsjagd als Probeballon gestartet. In einer sogenannten Clusterübung wurden die Kräfte dreier Ortsstellen vereint. Damit will sich die Rettungsorganisation weiter auf aktuelle und zukünftige Einsatzsituationen vorbereiten.

Vermehrt Einsätze unter der Woche und immer weniger Bergretter, die spontan vom Arbeitsplatz einrücken können. So sieht die Realität für das alpine Freiwilligenwesen in Niederösterreich aus. Mit sogenannten Clusterübungen will die Landesleitung diesem Umstand entgegensteuern. „Wir stärken damit das Teamwork zwischen benachbarten Ortsstellen. So sollen Engpässe in der Mannschaft bei personalintensiven Einsätzen verhindert werden“, erklärt Landesleiter Matthias Cernusca.

In der Tat hat eine einzelne Ortsstelle etwa bei Such- oder Lawineneinsätzen unter der Woche oft Schwierigkeiten, genug Bergretter für eine Mannschaft aufzustellen. Ab nun soll in solchen Fällen auch die benachnarte Ortsstelle alarmiert werden. Die gemeinsamen Übungen dienen dazu, die Gebietskenntnisse der Nachbarn auszuweiten oder zu vertiefen.

Fuchsjagd als Premiere
Die Premiere im Triestingtal wurde als Fuchsjagd organisiert, bei der die Themen Orientierung, Funk und Einsatzplanung im Mittelpunkt standen. Knapp 40 Bergretter und Bergretterinnen aus den Ortsstellen Pernitz, Triestingtal und Wienerwald Süd nahmen daran teil. Bei herrlichem Wetter suchten acht Teams nach dem Fuchs, der vom Triestingtaler Ortsstellenleiter Bernhard Lindenberg und seinem Kameraden Matthias Lang dargestellt wurde.

„Wir sind immer häufiger mit Sucheinsätzen in unseren Gebieten konfrontiert. Da auf Hilfsmittel wie GPS und Handyortung nicht immer Verlass ist, sind Menschen wichtig, die sich mit einer Karte aus Papier und einem Kompass auskennen und Gebietskenntnis haben. So können wir unsere Arbeit effizienter erledigen und in Not geratenen Personen schneller helfen“, sagt Lindenberg über den Hintergrund der Übung.

Bei der Fuchsjagd wurde die korrekte Funksprechweise und das Orientieren im Gelände mit einer Karte gefestigt und die Bergretterinnen und Bergretter lernten neue Kameraden aus den Nachbarortsstellen kennen. Als Vorlage diente dabei das Brettspiel Scotland Yard. Acht Teams aus je vier Bergrettern wurden zu verschiedenen Startpunkten rund um den Schöpfl gebracht, wo nach Freigabe der Übungsleitung das Spiel startete. Zuerst gab der Fuchs seinen Standort mit Koordinaten bekannt, danach alle anderen Teams. Das Gitternetz einer 1:50.000-Karte diente als Spielbrett.

Die Teams und der Fuchs durften sich pro Spielzug immer nur um ein Gitterfeld weiterbewegen. Per Funk koordinierten sich die Bergretter untereinander und mit der „Einsatzleitung“ in der Zentrale, die den Standort des Fuchses ebenfalls nicht kannte. So versuchten die Teams Zug um Zug, den Fuchs in die Enge zu treiben. Nach etwa vier Stunden wurde der Fuchs von einem Team geschnappt. Die süße Trophäe, ein aus verschiedenen Süßigkeiten zusammengebastelter Fuchskopf, wurde beim gemeinsamen Abendessen auf dem Peilsteinhaus aber kameradschaftlich geteilt.

Fotos: © Georg Krewenka / ÖBRD

Grenzenlose Übung

Grenzenlose Übung

„Grenzenlose“ Übung am Trefflingfall

Am beliebten Wanderziel Trefflingfall grenzen die Einsatzgebiete der Bergrettungen Lackenhof (Gebiet West), Kirchberg und Annaberg (Gebiet Mitte) aneinander.

Mitte September übten unter der Federführung der Canyoning-Gruppe insgesamt 35 ehrenamtliche Bergretterinnen und Bergretter dieser Ortsstellen drei Rettungsszenarien beim stark wasserführenden Wasserfall und in der Erlauf.

Bei dieser ortsstellen- und gebietsübergreifenden Übung konnte die Zusammenarbeit trainiert werden, um auch im Ernstfall gemeinsam eine rasche Rettung aus dem kalten Wasser zu ermöglichen.

Fotos: © ÖBRD

Bergrettung übt Großalarm in Schottwien und in Pernitz

Bergrettung übt Großalarm in Schottwien und in Pernitz

Einmal im Jahr übt die Bergrettung Niederösterreich/Wien das Zusammenspiel verschiedener Ortsstellen bei einer Gebietsübung. Am Sonntag, den 22. April, war das Gebiet Süd an der Reihe. In Schottwien und in Pernitz rückten 98 Bergretter für dieses Training aus.

Kann eine Ortsstelle eine Aufgabe alleine nicht bewältigen, wird Gebietsalarm ausgelöst. So ein Fall bedeutet auch erhöhten Aufwand in der Einsatzzentrale, da größere Mannschaften und oft mehrere Einsätze koordiniert werden müssen. Diese Aufgabe wurde bei zwei voneinander unabhängigen Szenarien trainiert.

52 Bergretterinnen und Bergretter der südlicher gelegenen Ortsstellen Aspang, Schottwien, Semmering, St. Corona, Mönichkirchen, Puchberg und Reichenau übten die Suche, Bergung und Erstversorgung von abgestürzten Gleitschirmpiloten im unwegsamen, felsigen Steilgelände in Schottwien. Unterstützt wurden die Mannschaften dabei vom mobilen Arbeitsplatz des Notruf Niederösterreich 144 sowie von der Feuerwehr Maria Schutz und dem Roten Kreuz Gloggnitz.

In Pernitz übten 46 Männer und Frauen der Ortsstellen Hohe Wand, Grünbach, Wien, Wienerwald Süd, Triestingtal und Pernitz die Bergung mehrerer zum Teil schwer verletzter Personen aus felsdurchsetztem Gelände und zweier Kletterer aus einer Felswand.