Clusterübung der Bergrettung und des Bundesheers am Göller

27. März 2025 | Übung

Großangelegte Clusterübung der Bergrettung und des Bundesheers am Göller 
 
Am vergangenen Wochenende fand im Gebiet zwischen dem Kleinen und Großen Göller eine anspruchsvolle Clusterübung der Bergrettung Niederösterreich/Wien, der Bergrettung Steiermark und des Bundesheeres statt. Zehn Ortsstellen der Bergrettung sowie das Bundesheer mit einem Black Hawk-Hubschrauber nahmen daran teil. Sechs „vermisste und verletzte“ Personen mussten unter realitätsnahen Bedingungen versorgt und geborgen werden.
 
Die Übung begann mit der Absetzung eines Notrufs durch die vermisste Gruppe, die sich aufgrund von Verletzungen, Unterkühlungen und schlechtem Handyempfang aufteilen musste, um Hilfe zu holen. Nach Eingang des Notrufs wurde die Rettungskette sofort aktiviert und alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet.
Die Einsatzleitung war klar strukturiert:
  •  Einsatzzentrale St. Aegyd – Koordination und Kommunikation zwischen Bergrettung und Bundesheer
  • Lahnsattel – Materialschleuse und Briefing der Einsatzkräfte
  • Einsatzleitung-Berg – Koordinierung des Abtransports und Bergung der Verletzten
  •  Black Hawk-Besatzung – Rascher Transport der Mannschaft und Unterstützung bei der Bergung
Insgesamt 38 Bergretter:innen wurden ins Einsatzgebiet des Göllers geflogen, um die Suche und Bergung zu starten. Dank der perfekten Zusammenarbeit konnten alle sechs Personen erfolgreich geborgen, erstversorgt und sicher abtransportiert werden.
 
Diese Übung hat erneut gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Bergrettung und Bundesheer für Einsätze in schwer zugänglichem Gelände ist. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz!
Fotos: © ÖBRD

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