Alpin Notruf: 140
Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Auf Initiative des Bezirkspolizeikommandanten Michael Hochgerner, seines Zeichens Ortsstellenleiter der Bergrettung Kleinzell und Leiter der Alpinpolizei in Niederösterreich, fand Ende August ein Treffen der obersten Vertreter bezüglich Katastrophenschutz auf der Reisalm statt. Ziel der Wanderung war die Optimierung der Vernetzung von Behörden und Rettungsorganisationen.

Am Gipfelbild auf der Reisalpe (1398) von links nach rechts

  • Franz SCHIMANKO – Bergrettung Kleinzell
  • Karl BADER (in Vertretung Landeshauptfrau Johanna MIKL-LEITNER)
  • Matthias CERNUSCA – Landesleiter Bergrettung NÖ/Wien
  • Thomas HAUSER – Landesgeschäftsführer Zivilschutzverband (ZSV)
  • Anton WEISS – BezirksFFKdt Lilienfeld (in Vertretung LandesFFKdt Dietmar FAHRAFELLNER)
  • Gerald POYSSL – Landesgeschäftsführer des NÖ Gemeindebundes (in Vertretung Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Alfred RIEDL)
  • Rupert DWORAK, Präsident des NÖ Gemeindevertreterverbandes
  • Christof Constantin CHWOJKA – Geschäftsführer NÖ-Notruf 144
  • Martin JAWUREK – Militärkommandant von NÖ
  • Michael HOCHGERNER, Leiter Alpinpolizei NÖ bzw. Bezirkspolizeikommandant von Lilienfeld
  • Reinhard HAGEN, Bürgermeister Kleinzell
  • Franz POPP, stellvertretender Landespolizeidirektor von NÖ
  • Stefan KREUZER, Landesregierung NÖ – Abt. IVW4 – Abt. Feuerwehr und Zivilschutz (Katastrophenschutz)
  • Christoph HERMANEK – Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich, Landesverband NÖ
  • Nikolaus SEITSCHEK, stellvertretender Bezirkshauptmann von Lilienfeld (in Vertretung BezHptm Mag. Franz KEMETMÜLLER)

Anmerkung: Auf Grund eines dringenden kurzfristigen Termines kam der Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Josef SCHMOLL, mit Verspätung zum Treffen – daher ist er leider nicht auf dem Gipfelbild !

Fotos: © ÖBRD

NÖ: Gebietskranken­kasse unterstützt Engagement bei Hilfs­organisationen

NÖ: Gebietskranken­kasse unterstützt Engagement bei Hilfs­organisationen

Die NÖ Gebietskrankenkasse unterstützt Mitarbeiter, die sich bei freiwilligen Hilfsorganisationen engagieren, und regelt in einer Betriebsvereinbarung die Teilnahme an Einsätzen und Fortbildung während der Dienstzeit. Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner begrüßt die neue Regelung der NÖGKK: „Der einwöchige Sonderurlaub für Feuerwehrmitglieder im Dienste der NÖ Gebietskrankenkasse ist eine einzigartige Aktion, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat.“ „Wenn die Sirene heult, muss alles schnell gehen. Um im Ernstfall keine Zeit zu vergeuden, wollten wir ein möglichst rasches Genehmigungsprozedere festlegen“, sagte NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner in St. Pölten.

Die NÖGKK-Betriebsvereinbarung gilt für folgende Organisationen: Freiwillige Feuerwehren, Freiwillige Wasserwehren, Österreichisches Rotes Kreuz, Freiwillige Rettungsgesellschaften (wie z. B. Arbeiter-Samariter-Bund), Rettungsflugwacht, Österreichischer Bergrettungsdienst, Österreichische Wasserrettung, Lawinenwarnkommissionen, Österreichische Rettungshundebrigade, Strahlenspür- und -messtrupps.

Foto: © ÖBRD
v. l.: Melanie Feyertag (Rettungshundestaffel), Andreas Aigner (Bergrettung), Mag. Thomas Griessenberger (Freiwillige Feuerwehr), NÖGKK-Direktor Günter Steindl, NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter, NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner MSc, Christoph Droll (ASBÖ), Rene Bechtel (Rotes Kreuz)

Mikl-Leitner besucht Bergrettung

Mikl-Leitner besucht Bergrettung

Beim 69. niederösterreichischen Almwandertag ließ es sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nicht nehmen, sich einen persönlichen Eindruck von der Bergrettung am Lilienfelder Muckenkogel zu machen. Diese zeichnete bei dem Event für die Sicherheit der mehr als 3.000 wanderfreudigen Gäste verantwortlich. Die Ortsstelle Lilienfeld war natürlich gerne bereit, der Landeshauptfrau von die Funktionsweise der alpinen Rettungskette zu berichten.

Ebenso waren Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsidentin Theresia Meier sowie NÖ Alm- und Weidewirtschaftsobmann Josef Mayerhofer zugegen: „Die Almen sind nicht nur ein wertvoller Erholungsraum, sie werden auch in Zeiten des Klimawandels immer bedeutsamer für die Produktion wertvoller Lebensmittel.“ Durch den stetig wachsenden Tourismus auf den Almen ist daher auch die Bergrettung gefragt, ihren Beitrag zur Sicherheit der Gäste sowie zum Schutz von Tier und Natur zu leisten.

Fotos: © ÖBRD

ORF NÖ Sommertour in Türnitz

ORF NÖ Sommertour in Türnitz

Anfang August hat die ORF NÖ Sommertour in Türnitz Station gemacht und die ansässige Ortsstelle bekam die Gelegenheit zu einem Live-Interview im Radio-Bus.
Ortsstellenleiter-Stellvertreter Manfred Hintermayer, Ausbildungsleiter Siegfried Klauser und Kassierin Daniela Biberle gaben dem ORF Moderator Tom Schwarzmann einen Einblick über Einsatzgebiet und Mannschaftsstärke der Ortsstelle sowie über unsere Ausbildung und die richtige Ausrüstung für den Berg.

In diesem Live-Mittschnitt aus dem Radio-Bus könnt ihr das Interview nachhören!

„Sicherheit hat Vorrang!“ SAFETY-Tour – Kindersicherheits­olympiade 2018

„Sicherheit hat Vorrang!“ SAFETY-Tour – Kindersicherheits­olympiade 2018

Durch Spiel und Spaß sollen Kinder motiviert werden, bewusst Selbstschutz zu praktizieren und Sicherheitsdenken zu erlernen. In Kematen/Ybbs fand am 27. April 2018 eine von acht Vorentscheidungen zur Kindersicherheitsolympiade statt.

Der Österreichische Bergrettungsdienst war eine der Rettungsorganisationen, die die Kinder näher kennen lernen konnten. Die Veranstaltung, die den Kindern zeigen sollte wie man sich in Notsituationen richtig verhält, wurde vom NÖ Zivilschutzverband organisiert und stand unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Neben der Bergrettung NÖ/Wien, vertreten durch die Ortsstelle Amstetten, waren das Österreichische Rote Kreuz, die Wasserrettung, die Feuerwehren und die Polizei mit dabei, aber auch beim ÖAMTC, den ÖBB (Infrastruktur) und dem Umweltverband gab es wichtige Informationen für die Kinder der vierten Volksschulklassen, die im Teamwettbewerb Sicherheitsfragen und –aufgaben zu lösen hatten. Mit den Besuchern erreichten wir in wenigen Stunden über 500 interessierte Kinder und viele begleitende Erwachsene.

Zwölf Klassen aus dem Westen Niederösterreichs waren überaus interessierte Besucher beim Stand der Bergrettung. Das Anlegen von Vakuumschienen und der Flaschenzug an der Universaltrage UT2000 waren der „Renner“. Stefan Kreutzer von der Landeswarnzentrale NÖ besuchte den Stand der Bergrettung mit einer großen Delegation von sehr interessierten Sicherheitsexperten aus Bulgarien.

Fazit: Viele Kinder möchten mehr in die Berge gehen und etwas Tolles erleben, Klettern empfinden die meisten als „echt cool“. Die Alpin-Notrufnummer 140 kennen fast alle Kinder und einige möchten schon 16 Jahre alt sein, denn dann kann man ja Bergretter werden!

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SAFETY-Tour

Sitzung der Landesleitung in St. Pölten

Sitzung der Landesleitung in St. Pölten

Wie jedes Jahr im Frühling trafen sich auch heuer wieder Funktionäre und Referenten zu einer Sitzung in St. Pölten. Dabei wurden der vergangene Winterkurs evaluiert, Veranstaltungen geplant und Zukunftsthemen besprochen. Auch die Landeskoordinierungssitzung im Juni wurde vorbereitet. Dann treffen sich Ortsstellenleiter aus Niederösterreich und Referenten der Landesleitung um wichtige Beschlüsse zu fassen.