Alpin Notruf: 140
Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Mit 12.800 freiwilligen Bergretterinnen und Bergrettern ist der Österreichische Bergrettungsdienst die fünftgrößte gemeinnützige Organisation Österreichs. Eine Besonderheit am ÖBRD ist, dass dieser Vielzahl an ehrenamtlich helfenden Freiwilligen eine äußerst geringe Anzahl an Mitarbeitern in den Landesleitungen gegenüberstehen. Um optimal im Sinne aller Bergretterinnen und Bergretter wirken zu können gibt es regelmäßige Abstimmungen auf allen Ebenen, die der Bundesverband des ÖBRD organisiert.

Im Mai fand das nun bereits 4. Treffen der Geschäftsstellenleiter am Krippenstein in Oberösterreich statt. Themen wie Vernetzung durch zeitgerechte Informationsprozesse, optimale Bereitstellung von Wissen für alle Mitglieder, Austausch an Erfahrungen, weitere Zusammenarbeit u.v.m. standen am Programm.

Vizepräsident Michael Miggitsch, wie auch Landesleiter Christoph Preimesberger besuchten die Veranstaltung und brachten so ihre Wertschätzung der Tätigkeiten zum Ausdruck.

Nur eine gute Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg ermöglicht eine effiziente Umsetzung des Vereinszwecks mit unserem kleinen Team an Angestellten“, brachte es Landesleiter Martin Burger auf den Punkt und sprach die Einladung für das nächste Treffen in Vorarlberg aus.

Familienfest im Schlosspark Schönbrunn

Familienfest im Schlosspark Schönbrunn

Unter dem Motto “Familienzeit. Gartenzeit” luden Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Familienministerin Juliane Bogner-Strauß am 1. Mai 2019 zu einem bunten Familienfest in den Schlosspark Schönbrunn ein. Rund 20.000 Besucher nutzten die Gelegenheit bei bestem Wetter in Veranstaltung zu besuchen.

Der Österreichische Bergrettungsdienst war mit dabei und konnte in zahlreichen Gesprächen und Demonstrationen über die Leistungsfähigkeit der rund 12.800 freiwilligen und ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer der Bergrettung berichten.

allgemeine Fotos: © ÖBRD

Fotos der Bundesministerin: © Paul Gruber

Bergrettung will Drohnen nutzen

Bergrettung will Drohnen nutzen

Bei Lawinenabgängen oder der Suche nach vermissten Personen ist die Bergrettung zumeist auch auf die Hilfe von Hubschraubern angewiesen. Der Einsatz eines Hubschraubers ist aber teuer und auch nicht bei jeder Witterung möglich. Deshalb stellt die Bergrettung auch immer wieder Überlegungen in Richtung Drohnen an. Diese werden ja schon von einigen Organisationen erfolgreich eingesetzt. Offen sind jedoch noch Fragen der Finanzierung und auch rechtliche Regelungen.

Martin Gurdet, Einsatzleiter der Bergrettung NÖ/W, hat sich zu diesem Thema bei der österreichischen Firma Schiebel umgesehen und dabei wieder viele Eindrücke und Infos mitgenommen. Ein Bericht darüber findet sich unter „ORF NÖ“.

zum Bericht:
https://noe.orf.at/news/stories/2973825/

Foto: (c) Schiebel

Pernkopf auf Stippvisite am Winterkurs

Pernkopf auf Stippvisite am Winterkurs

Den sonnigen Montagvormittag nutzte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf zu einem kurzen Besuch am Winterkurs in Mitterbach. Der Landesrat für Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Landeskliniken und Feuerwehren konnte sich ein Bild von den jungen Bergretterinnen und Bergrettern machen, die in der ersten Märzwoche ihre Basisausbildung auf der Gemeindealpe absolvieren. Landesleiter Matthias Cernusca und Kursleiter Hannes Kurz konnten Pernkopf in einer knappen Stunde das Ausbildungsschema näherbringen.

Fotos: © ÖBRD
Schnee wie selten zuvor

Schnee wie selten zuvor

Großeinsatz für Helfer

Große Teile unseres Landes versinken im Schnee. In den Nordalpen herrscht höchste Lawinengefahr. Zwölf Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Bis zu 2200 Menschen sind in ihren Ortschaften eingeschlossen.

In Sankt Anton am Arlberg ist ein 16-jähriger Bursch vor den Augen seiner Familie von einer Lawine erfasst und getötet worden. Die Vier waren im freien Gelände unterwegs. „Es war ein äußerst schwieriger Einsatz, vor allem auf menschlicher Ebene, wenn so ein junger Mensch stirbt“, sagt Patrick Wechner von der Alpinpolizei Sankt Anton.

Am 14.01.2019 wurde in der ORF-Sendung „Thema“ über die aktuelle Wettersituation und einige damit in Zusammenhang stehenden Schicksale berichtet, wie auch den unermüdlichen Einsatz der Helfer wie der Bergrettung.

Nachzusehen in der TVThek, bis 20.01.2019

Appell an alle Wintersportler

Appell an alle Wintersportler

Im Zuge der angespannten Lawinensituation sollte man Unternehmungen im alpinen Gelände generell vermeiden.

Der Landesleiter der Bergrettung Niederösterreich/Wien, Matthias Cernusca, warnt eindringlich im Zusammenhang mit der angespannten Lawinensituation. Unternehmungen im alpinen Gelände sollten derzeit generell vermieden werden.

In Teilen von Niederösterreichs Bergen herrscht derzeit Lawinenwarnstufe 5, das ist der höchste Wert.  Wenn überhaupt, sollten somit Unternehmungen im alpinen Gelände nur dort durchgeführt werden, „wo dies anhand der Gefahrenstufe vertretbar ist“. Unerfahrene Sportler sollten sich keinesfalls außerhalb des gesicherten Pistenraumes bewegen.

Cernusca wies auch darauf hin, dass es aufgrund der Gefahrensituation „für die Rettungskräfte äußerst schwierig“ sei, „im Notfall aktiv eingreifen zu können“. Der Selbstschutz der Helfer stehe im Vordergrund. „Auch wir Bergretter sind der Lawinengefahr ausgesetzt und müssen Rettungsaktionen unterbrechen bzw. abbrechen, wenn das Risiko für uns nicht mehr vertretbar ist.“

Wir wünschen schöne und unfallfreie Bergerlebnisse!