Alpin Notruf: 140
Schnee wie selten zuvor

Schnee wie selten zuvor

Großeinsatz für Helfer

Große Teile unseres Landes versinken im Schnee. In den Nordalpen herrscht höchste Lawinengefahr. Zwölf Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Bis zu 2200 Menschen sind in ihren Ortschaften eingeschlossen.

In Sankt Anton am Arlberg ist ein 16-jähriger Bursch vor den Augen seiner Familie von einer Lawine erfasst und getötet worden. Die Vier waren im freien Gelände unterwegs. „Es war ein äußerst schwieriger Einsatz, vor allem auf menschlicher Ebene, wenn so ein junger Mensch stirbt“, sagt Patrick Wechner von der Alpinpolizei Sankt Anton.

Am 14.01.2019 wurde in der ORF-Sendung „Thema“ über die aktuelle Wettersituation und einige damit in Zusammenhang stehenden Schicksale berichtet, wie auch den unermüdlichen Einsatz der Helfer wie der Bergrettung.

Nachzusehen in der TVThek, bis 20.01.2019

Appell an alle Wintersportler

Appell an alle Wintersportler

Im Zuge der angespannten Lawinensituation sollte man Unternehmungen im alpinen Gelände generell vermeiden.

Der Landesleiter der Bergrettung Niederösterreich/Wien, Matthias Cernusca, warnt eindringlich im Zusammenhang mit der angespannten Lawinensituation. Unternehmungen im alpinen Gelände sollten derzeit generell vermieden werden.

In Teilen von Niederösterreichs Bergen herrscht derzeit Lawinenwarnstufe 5, das ist der höchste Wert.  Wenn überhaupt, sollten somit Unternehmungen im alpinen Gelände nur dort durchgeführt werden, „wo dies anhand der Gefahrenstufe vertretbar ist“. Unerfahrene Sportler sollten sich keinesfalls außerhalb des gesicherten Pistenraumes bewegen.

Cernusca wies auch darauf hin, dass es aufgrund der Gefahrensituation „für die Rettungskräfte äußerst schwierig“ sei, „im Notfall aktiv eingreifen zu können“. Der Selbstschutz der Helfer stehe im Vordergrund. „Auch wir Bergretter sind der Lawinengefahr ausgesetzt und müssen Rettungsaktionen unterbrechen bzw. abbrechen, wenn das Risiko für uns nicht mehr vertretbar ist.“

Wir wünschen schöne und unfallfreie Bergerlebnisse!

Neuer Landesarzt – Dr. Matthias Pimiskern

Neuer Landesarzt – Dr. Matthias Pimiskern

Eine relevante personelle Veränderung im Sanitätsreferat, des Jahres 2018, die wir Euch nicht vorenthalten wollen: Dr. Matthias Pimiskern aus der Ortsstelle Hohe Wand, bisheriger Landesarzt Stv. wurde zum neuen Landesarzt des Bergrettungsdienstes NÖ/W bestellt. 

Dr. Pimiskern ist seit beinahe zehn Jahren im Bergrettungsdienst tätig und hauptberuflich als Notarzt am Landesklinikum Wiener Neustadt tätig. Sein langjähriges Engagement im Bergrettungsdienst sowie die notfallmedizinische Erfahrung eignen ihn in hohem Maße für diese Funktion, die vormals von Dr. Alexander Egger ausgeübt hat. Er wurde im Herbst zum Bundesarzt des österreichischen Bergrettungsdienstes berufen.

Die Landesorganisation wünscht beiden viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

Fotos: © ÖBRD

150 Jahre Bezirkshaupt­mannschaften

150 Jahre Bezirkshaupt­mannschaften

Ein Tag im Zeichen von Kooperation, Service und Sicherheit
Anlass war das Jubiläum „150 Jahre Bezirksverwaltungen in NÖ“. Die Bezirkshauptmannschaften luden die Bergrettung und andere Einsatzorganisationen wie Polizei, Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband und Straßendienst zur gemeinsamen Leistungsschau. Mehrere unserer Ortsstellen konnten sich dabei in ihren Bezirksvertretungen sehr erfolgreich präsentieren.

In Amstetten, Krems, Lilienfeld, Neunkirchen und Scheibbs wurde am 9. Oktober 2018 der Bevölkerung und vielen Schülern vermittelt, welchen Beitrag der Österreichische Bergrettungsdienst zur Sicherheit im alpinen Gelände und abseits des öffentlichen Straßennetzes im Sommer und Winter, tagein und tagaus und bei jedem Wetter bietet. Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Zusammenarbeit im Katastrophenfall mit der Bezirksbehörde, den Gemeinden und den anderen Hilfsorganisationen.

Der Österreichische Bergrettungsdienst bildet gemeinsam mit den Bezirkshauptmannschaften und Einsatzorganisationen eine zentrale Säule für die Sicherheit und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leiter unterstützte das: „Gemeinsam stehen wir für Sicherheit und Ordnung, Verlässlichkeit und Verantwortung“.

Link:

Nationalfeiertag in Wien

Nationalfeiertag in Wien

Der Österreichische Bergrettungsdienst freute sich über den immensen Andrang und das große Besucherinteresse am Alpinen Rettungswesen. Auf Einladung des BMI – Bundesministerium für Inneres – präsentierte die Landesorganisation NÖ/Wien gemeinsam mit der Alpinpolizei direkt neben dem Bundeskanzleramt am 26. Oktober 2018 die Einsatzabläufe im alpinen und unwegsamen Gelände. Parallel dazu präsentierte sich die Ortsstelle Wien der Bergrettung am Rathausplatz mit einer Kletterwand im Rahmen von „Die Helfer Wiens“.

Auch Innenminister Kickl und Staatssekretärin Edtstadler staunten

Die Lawinen-Suchhunde-Staffel, Einsatzfahrzeuge wie Pinzgauer 6x6, Quad, Defender und die breite Palette an Einsatz- und Bergegeräten ließen nicht nur die ganz Kleinen staunen. Auch unsere prominenten Besucher wie Bundesminister Herbert Kickl, Staatssekretärin Karoline Edtstadler oder Robert Stocker, Leiter des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im BMI verschafften sich wohlwollend einen Überblick über das Engagement der Bergrettung.

Im Zeichen der Prävention

Der Zufall wollte es, dass die Bergrettung in NÖ an diesem herrlichen Herbsttag kein einziges Mal ausrücken musste – eine absolute Ausnahme. Der Fokus lag daher einmal mehr auf der Unfallprävention. Die Besucher zeigten sich zur Freude der Bergrettung sehr an der Sicherheit am Berg interessiert. Dazu zählen eine gute Orts- und Wetterkenntnis, angepasste Ausrüstung und Verpflegung, eine der Fitness entsprechende Routenwahl und das Wissen, wie im Ernstfall mit dem Bergrettungs-Notruf 140 zu verfahren ist.

Zahlreiche neue Bergrettungs-Förderer

Viele Besucher entschieden sich darüber hinaus vor Ort Bergrettungs-Förderer zu werden. Für einen Beitrag von EUR 28,- pro Jahr ist man bei der Bergrettung für Bergekosten versichert und leistet noch dazu einen positiven Beitrag zum ehrenamtlichen Engagement der Bergretter. Jetzt Förderer werden!

„100 Jahre Republik – Österreich sagt Danke“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen lud am Abend des Nationalfeiertags 1.000 ehrenamtlich Tätige zu einem Fest in die Hofburg ein. Der Österreichische Bergrettungsdienst war durch eine Delegation angeführt von ÖBRD Vizepräsident Michael Miggitsch vertreten. Stellvertretend für die rund 3,2 Millionen Ehrenamtlichen in Österreich sagte der Bundespräsident den Eingeladenen im Namen der Republik „Danke“.

Links:

Tag der offenen Tür des BMI

Österreich sagt „Danke“!

Fotos: © ÖBRD
Besucht uns am Nationalfeiertag am Heldenplatz

Besucht uns am Nationalfeiertag am Heldenplatz

Der Österreichische Bergrettungsdienst ÖBRD nutzt am Nationalfeiertag die Gelegenheit, seine vielfältigen Tätigkeitsbereiche gemeinsam mit der Alpinpolizei zu präsentieren. Von 9:00 bis 16:00 Uhr erwartet Euch vor dem Innenministerium in der Bruno-Kreisky-Gasse ein aufregendes Programm.
Neben der Präsentation von Ausrüstung und Bergegeräten wie Gebirgstrage, UT2000 Rettungstrage und Akja sind spezielle Einsatzfahrzeuge zu sehen. Pinzgauer 6x6, Quad und weitere Geländefahrzeuge gehören zur Fahrzeugflotte der Landesorganisation NÖ/Wien des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Dieser vertritt heuer wieder den Bundesverband mit einer Leistungsschau. Zu den Attraktionen werden sicherlich auch die Lawinen-Suchhunde der Bergrettung NÖ/Wien zählen. Breiten Raum wird auch die Zusammenarbeit mit der Alpinpolizei einnehmen.

Wann: Am 26. Oktober 2018, 9:00 bis 16:00 Uhr

Wo: Bruno-Kreisky-Gasse, 1010 Wien, zwischen Bundeskanzleramt und Minoritenplatz

Fotos: © ÖBRD