Alpin Notruf: 140
150 Jahre Bezirkshaupt­mannschaften

150 Jahre Bezirkshaupt­mannschaften

Ein Tag im Zeichen von Kooperation, Service und Sicherheit
Anlass war das Jubiläum „150 Jahre Bezirksverwaltungen in NÖ“. Die Bezirkshauptmannschaften luden die Bergrettung und andere Einsatzorganisationen wie Polizei, Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband und Straßendienst zur gemeinsamen Leistungsschau. Mehrere unserer Ortsstellen konnten sich dabei in ihren Bezirksvertretungen sehr erfolgreich präsentieren.

In Amstetten, Krems, Lilienfeld, Neunkirchen und Scheibbs wurde am 9. Oktober 2018 der Bevölkerung und vielen Schülern vermittelt, welchen Beitrag der Österreichische Bergrettungsdienst zur Sicherheit im alpinen Gelände und abseits des öffentlichen Straßennetzes im Sommer und Winter, tagein und tagaus und bei jedem Wetter bietet. Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Zusammenarbeit im Katastrophenfall mit der Bezirksbehörde, den Gemeinden und den anderen Hilfsorganisationen.

Der Österreichische Bergrettungsdienst bildet gemeinsam mit den Bezirkshauptmannschaften und Einsatzorganisationen eine zentrale Säule für die Sicherheit und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leiter unterstützte das: „Gemeinsam stehen wir für Sicherheit und Ordnung, Verlässlichkeit und Verantwortung“.

Link:

Nationalfeiertag in Wien

Nationalfeiertag in Wien

Der Österreichische Bergrettungsdienst freute sich über den immensen Andrang und das große Besucherinteresse am Alpinen Rettungswesen. Auf Einladung des BMI – Bundesministerium für Inneres – präsentierte die Landesorganisation NÖ/Wien gemeinsam mit der Alpinpolizei direkt neben dem Bundeskanzleramt am 26. Oktober 2018 die Einsatzabläufe im alpinen und unwegsamen Gelände. Parallel dazu präsentierte sich die Ortsstelle Wien der Bergrettung am Rathausplatz mit einer Kletterwand im Rahmen von „Die Helfer Wiens“.

Auch Innenminister Kickl und Staatssekretärin Edtstadler staunten

Die Lawinen-Suchhunde-Staffel, Einsatzfahrzeuge wie Pinzgauer 6x6, Quad, Defender und die breite Palette an Einsatz- und Bergegeräten ließen nicht nur die ganz Kleinen staunen. Auch unsere prominenten Besucher wie Bundesminister Herbert Kickl, Staatssekretärin Karoline Edtstadler oder Robert Stocker, Leiter des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements im BMI verschafften sich wohlwollend einen Überblick über das Engagement der Bergrettung.

Im Zeichen der Prävention

Der Zufall wollte es, dass die Bergrettung in NÖ an diesem herrlichen Herbsttag kein einziges Mal ausrücken musste – eine absolute Ausnahme. Der Fokus lag daher einmal mehr auf der Unfallprävention. Die Besucher zeigten sich zur Freude der Bergrettung sehr an der Sicherheit am Berg interessiert. Dazu zählen eine gute Orts- und Wetterkenntnis, angepasste Ausrüstung und Verpflegung, eine der Fitness entsprechende Routenwahl und das Wissen, wie im Ernstfall mit dem Bergrettungs-Notruf 140 zu verfahren ist.

Zahlreiche neue Bergrettungs-Förderer

Viele Besucher entschieden sich darüber hinaus vor Ort Bergrettungs-Förderer zu werden. Für einen Beitrag von EUR 28,- pro Jahr ist man bei der Bergrettung für Bergekosten versichert und leistet noch dazu einen positiven Beitrag zum ehrenamtlichen Engagement der Bergretter. Jetzt Förderer werden!

„100 Jahre Republik – Österreich sagt Danke“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen lud am Abend des Nationalfeiertags 1.000 ehrenamtlich Tätige zu einem Fest in die Hofburg ein. Der Österreichische Bergrettungsdienst war durch eine Delegation angeführt von ÖBRD Vizepräsident Michael Miggitsch vertreten. Stellvertretend für die rund 3,2 Millionen Ehrenamtlichen in Österreich sagte der Bundespräsident den Eingeladenen im Namen der Republik „Danke“.

Links:

Tag der offenen Tür des BMI

Österreich sagt „Danke“!

Fotos: © ÖBRD
Besucht uns am Nationalfeiertag am Heldenplatz

Besucht uns am Nationalfeiertag am Heldenplatz

Der Österreichische Bergrettungsdienst ÖBRD nutzt am Nationalfeiertag die Gelegenheit, seine vielfältigen Tätigkeitsbereiche gemeinsam mit der Alpinpolizei zu präsentieren. Von 9:00 bis 16:00 Uhr erwartet Euch vor dem Innenministerium in der Bruno-Kreisky-Gasse ein aufregendes Programm.
Neben der Präsentation von Ausrüstung und Bergegeräten wie Gebirgstrage, UT2000 Rettungstrage und Akja sind spezielle Einsatzfahrzeuge zu sehen. Pinzgauer 6x6, Quad und weitere Geländefahrzeuge gehören zur Fahrzeugflotte der Landesorganisation NÖ/Wien des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Dieser vertritt heuer wieder den Bundesverband mit einer Leistungsschau. Zu den Attraktionen werden sicherlich auch die Lawinen-Suchhunde der Bergrettung NÖ/Wien zählen. Breiten Raum wird auch die Zusammenarbeit mit der Alpinpolizei einnehmen.

Wann: Am 26. Oktober 2018, 9:00 bis 16:00 Uhr

Wo: Bruno-Kreisky-Gasse, 1010 Wien, zwischen Bundeskanzleramt und Minoritenplatz

Fotos: © ÖBRD

Bezirkshauptmann­schaften und ÖBRD – ein enges Netzwerk

Bezirkshauptmann­schaften und ÖBRD – ein enges Netzwerk

Nicht nur von Gesetzeswegen – wie dem NÖ Rettungsdienstgesetz (NÖ RDG) und dem NÖ Katastrophenhilfegesetz (NÖ KHG), ergibt sich eine enge Zusammenarbeit des Österreichischen Bergrettungsdienstes mit Niederösterreichs Behörden. Wir sind mit der Landesregierung, den Bezirkshauptmannschaften (BH) und Gemeinden auch sonst gut vernetzt, da unsere 30 Ortsstellen mit den BHs und anderen Einsatzorganisationen gute persönliche Kontakte unterhalten. Blaulichtstammtische und gemeinsamen Übungen festigen dieses Netzwerk.

Eine besondere Zusammenarbeit hat sich im Gebiet West im Bezirk Amstetten eingebürgert. Bergrettungsfunktionäre unternehmen mit Behördenvertretern gemeinsame Gebietsbegehungen. Ziele in den vergangenen Jahren waren die Gipfel der Voralpen Voralm/Stumpfmauer, Tanzboden, Ötscher und Königsberg. Heuer stand das Gamssteinmassiv am Programm. Der Weg auf den 1774 m hohe Gipfel des Hochkogels führte vom Hammerbachtal und Sandgraben auf den Niederscheibenberg und den Rosskogel 1739 m und dann über den Gratrücken entlang der niederösterreichisch-steirischen Grenze auf den höchsten Punkt des Bezirks Amstetten. Die Bezirkshauptfrau Mag. Martina Gerersdorfer wurde sozusagen an „ihre Grenze gebracht“, allerdings nur geographisch, wir wissen das die konditionsstarke Bezirkshauptfrau ganz andere Herausforderungen problemlos meistert.

Die nächste Begegnung mit den Bezirkshauptmannschaften ist deren niederösterreichweite „Tag der offenen Tür“ aus Anlass des Jubiläums 150 Jahre Bezirksverwaltungen. Am 19. Oktober 2018, von 9 bis 15 Uhr können dabei alle Besucherinnen und Besucher einen Tag im Zeichen von Nähe, Service und Sicherheit erleben, denn die Bezirkshauptmannschaften laden gemeinsam mit den Einsatzorganisationen wie Polizei, Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband, Bergrettung und NÖ Straßendienst, zur Leistungsschau. Viele unserer Ortsstellen werden sich in ihren Bezirksvertretungen präsentieren.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont dazu: „Unsere Bezirkshauptmannschaften sind viel mehr als ’nur‘ eine service- und dienstleistungsorientierte Verwaltungseinrichtung. Sie sind eine zentrale Säule für das gesellschaftliche Miteinander. Sie sind nah an den Menschen und direkt vor Ort, und damit stehen sie für Bürgernähe und Bürgerservice, für Sicherheit und Ordnung, für Verlässlichkeit und Verantwortung.“ Eine Ansage die auch der Österreichische Bergrettungsdienst in seinen Werten lebt.
Die Bergrettung freut sich auf Ihren Besuch am 19. Oktober bei den Bezirkshauptmannschaften Amstetten, Krems, Lilienfeld, Neunkirchen und Scheibbs.

Mehr auf dieser Website
Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Mehr im Web
Tag der offenen Tür in allen Bezirkshauptmannschaften
NÖ Rettungsdienstgesetz 2017 (PDF)
Gesamte Rechtsvorschrift für NÖ Katastrophenhilfegesetz 2016

Fotos: © ÖBRD

Mit Gerlinde Kaltenbrunner durchs Mariazellerland

Mit Gerlinde Kaltenbrunner durchs Mariazellerland

24 Stunden wandern – das entspricht in etwa 60 Kilometern und 2.000 Höhenmetern. Das ist körperliche und mentale Leistung, die Sinn macht! Das ist persönlicher Einsatz für die dringend benötigte Hilfe in Nepal. Rund 140 begeisterte Bergsportler wanderten an einem sonnigen Septemberwochenende gemeinsam mit der charmanten Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner durch das Mariazeller Land und die Bergrettung Mitterbach war mit dabei.

Die Naturfreunde NÖ organisierten in Kooperation mit dem Tourismusverein Mitterbach diese erlebnisreiche Wanderung bei herrlichem Herbstwetter am vergangenen Wochenende. Auf der Tourenplanung standen – bei der einmal etwas anderen Art von Wanderung – Gemeindealpe, Ötschergräben, Joachimsberg, Annaberg, Walstern, Bürgeralpe und Mariazell. Ein bunter Mix aus sanften Gipfeln, saftigen Almen, romantischen Platzerln und schroffen Steigen.

„Diese Tour war im Gegensatz zu vielen anderen 24-Stunden-Wanderungen kein Sportwettbewerb. Das Ziel gemeinsam zu erreichen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu helfen, stand dabei im Vordergrund. Das ist uns ganz gut gelungen“, betont der Geschäftsführer der Naturfreunde NÖ, Ernst Dullnigg. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Mitterbach, Alfred Hinterecker, zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Natürlich war unser vorrangiges Ziel, Spenden für das Nepalprojekt der Naturfreunde Niederösterreich und Children of the mountain zu lukrieren. Diese Veranstaltung ermöglichte uns aber auch die Chance, die Teilnehmer – die immerhin aus ganz Österreich angereist waren – von der Schönheit unserer Region zu überzeugen.“

Dank der zahlreichen Sponsoren, die die Finanzierung der insgesamt acht Labstationen übernahmen – R&R Residenzen, Prefa, Hölblinger & Zefferer Hoch- und Tiefbau GmbH, Bürgermeister Alfred Hinterecker, EVN, Komperdell, Wiener Städtische, NÖGKK sowie die Steiermärkische Sparkasse – und einigen kleineren Sponsoren kann der gesamte Beitrag der Teilnehmer in das nächste Projekt der Naturfreunde Niederösterreich und Children of the mountain fließen. Das sind immerhin rund 12.000 Euro.

Dank der Unterstützung der Bergrettung Mitterbach, Annaberg und Mariazeller Land waren die Teilnehmer im Ernstfall bestens versorgt. Die sympathische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner bedankte sich in ihrer Ansprache für die Organisation der Veranstaltung und nahm sich während der Wanderung ausreichend Zeit, mit allen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Auch für die nächste 24-Stunden-Wanderung hat sie bereits ihr Mitwirken zugesagt. Diese findet aber in ihrer Heimat – im oberösterreichischen Pyhrn-Priel – vom 31. August bis 1. September 2019 statt.

Rückfragehinweis:
Tourismusverein Mitterbach
Tel. 03882/4211
E-Mail: tourismus@mitterbach.at

Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Auf Initiative des Bezirkspolizeikommandanten Michael Hochgerner, seines Zeichens Ortsstellenleiter der Bergrettung Kleinzell und Leiter der Alpinpolizei in Niederösterreich, fand Ende August ein Treffen der obersten Vertreter bezüglich Katastrophenschutz auf der Reisalm statt. Ziel der Wanderung war die Optimierung der Vernetzung von Behörden und Rettungsorganisationen.

Am Gipfelbild auf der Reisalpe (1398) von links nach rechts

  • Franz SCHIMANKO – Bergrettung Kleinzell
  • Karl BADER (in Vertretung Landeshauptfrau Johanna MIKL-LEITNER)
  • Matthias CERNUSCA – Landesleiter Bergrettung NÖ/Wien
  • Thomas HAUSER – Landesgeschäftsführer Zivilschutzverband (ZSV)
  • Anton WEISS – BezirksFFKdt Lilienfeld (in Vertretung LandesFFKdt Dietmar FAHRAFELLNER)
  • Gerald POYSSL – Landesgeschäftsführer des NÖ Gemeindebundes (in Vertretung Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Alfred RIEDL)
  • Rupert DWORAK, Präsident des NÖ Gemeindevertreterverbandes
  • Christof Constantin CHWOJKA – Geschäftsführer NÖ-Notruf 144
  • Martin JAWUREK – Militärkommandant von NÖ
  • Michael HOCHGERNER, Leiter Alpinpolizei NÖ bzw. Bezirkspolizeikommandant von Lilienfeld
  • Reinhard HAGEN, Bürgermeister Kleinzell
  • Franz POPP, stellvertretender Landespolizeidirektor von NÖ
  • Stefan KREUZER, Landesregierung NÖ – Abt. IVW4 – Abt. Feuerwehr und Zivilschutz (Katastrophenschutz)
  • Christoph HERMANEK – Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich, Landesverband NÖ
  • Nikolaus SEITSCHEK, stellvertretender Bezirkshauptmann von Lilienfeld (in Vertretung BezHptm Mag. Franz KEMETMÜLLER)

Anmerkung: Auf Grund eines dringenden kurzfristigen Termines kam der Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Josef SCHMOLL, mit Verspätung zum Treffen – daher ist er leider nicht auf dem Gipfelbild !

Fotos: © ÖBRD