Intersport Wandertag mit Thomas Diethart & Bergrettung

Intersport Wandertag mit Thomas Diethart & Bergrettung

Ein erfolgreicher Intersport Wandertag ging trotz schlechten Wetters am 28. Juli über die Bühne. Erfolgreich, weil nicht nur Förderer gewonnen, sondern diese auch über unsere Sicherheitstipps am Berg (Selbsteinschätzung, Tourenplanung, Ausrüstung, Notfallsverhalten, Verpflegung, Wettereinschätzung, Tempo) informieren wurden.

Prominenter Unterstützer der Bergrettung

Mit von der Partie waren die Ortsstellen Puchberg mit OS-Leiter Gerhard Lesch, Wien* mit Gernot Zenz und Martin Grassl sowie Wienerwald Süd mit Oliver Himmel (*die OS Wien betreut das westseitige Schneeberg Gebiet sowie die Krempel Hütte). Auch Thomas Diethart fand den Weg ins wolkenverhangene Losenheim, von wo aus die Tour zum Almreserlhaus, über die Dürre Leiten, die Mamauwiese und zurück zum Gasthof Gschaiderhof geführt hat. Der gebürtige Niederösterreicher und Vierschanzentournee Sieger war sichtlich beeindruckt von den rund 1.300 ehrenamtlichen Bergretter/innen, die für alle Wanderer und Bergsteiger/innen Tag und Nacht im Einsatz sind. Besonders interessiert hat den einsitgen Spitzensportler & Naturliebhaber, der 2016 seinen schweren Sturz in Brotterode erleben musste, von der Einsatzhäufigkeit und den Förder- & Versicherungsmöglichkeiten – selbstverständlich unterstützt auch er die Bergrettung.
Neben dem Initiator Intersport haben wieder zahlreiche Aussteller Bergsportequipment und Sicherheitsausrüstung ausgestellt, die die Bergrettung und die Besucher testen und unter die Lupe nehmen konnten.

Alpakas los in Losenheim

Der Alpaka Trend hat auch beim Intersport Wandertag Einzug gehalten. Ob wir bald wuschelige Unterstützung bei Übung & Einsatz bekommen? Gar nicht so abwegig, denn eigentlich wurden Alpakas vor einigen Tausend Jahren von den Inkas domestiziert und zu Begleiter für Wanderungen ausgebildet – schließlich können sie rund 30 kg Gepäck tragen. Vielleicht seht Ihr uns ja bald mit einer Horde Alpakas am Fadensteig und Co. – dann aber wohl eher zu Marketingzwecken.

Ausschreibung Büroangestellte/r

Ausschreibung Büroangestellte/r

Zur Aufrechterhaltung der qualitativ hochwertigen administrativen Verwaltungstätigkeiten sucht der ÖBRD LOrg eine/n Büroangestellte/n zur Unterstützung des Landesleitungsbüros, für ein Beschäftigungsausmaß von 40 Wochenstunden.

Ihre Aufgaben:

  • Allgemeine administrative und organisatorische Tätigkeiten
  • Koordination von Fördererwesen und Sponsoring
  • Interne und externe Korrespondenz
  • Erstellung, Erfassung, Verwaltung und Verbuchung von Rechnungen
  • Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen zur Unterstützung des Vereinsvorstands
  • Kontakt mit Behörden, Unternehmen und Organisationen
  • Projekt- und Organisationsmanagement

Ihr Profil:

  • Teamfähigkeit und hohe soziale Kompetenz
  • Selbstständiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
  • Kommunikationsstärke
  • Gute organisatorische Fähigkeiten und strukturiertes Arbeiten
  • Analytische Fähigkeiten und persönliche Ausstrahlung
  • Gute Ausdrucksfähigkeit
  • Englisch – Grundkenntnisse
  • Sehr gute EDV-Anwendungskenntnisse (MS Office, etc.)
  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Stellen (wünschenswert)
  • Erfahrung mit gemeinnützigen Vereinen/Rettungsorganisationen (wünschenswert)

Wir bieten:

  • Abwechslungsreiches Aufgabengebiet
  • selbstständiges Arbeiten
  • Mitwirken bei einer der bekanntesten Rettungsorganisationen Österreichs
  • Ideal auch für WiedereinsteigerInnen
  • Gehalt mind. €1961,50 (Verwendungsgruppe D3 – ÖRK Kollektivvertrag) – Bereitschaft zur Überzahlung je nach Qualifikation und Erfahrung

Die Rahmenbedingungen:

  • 40 Stunden/Woche
  • Fixe periodische Anwesenheit am Arbeitsplatz während der Kernzeit nach Vereinbarung
  • Dienstort Schelleingasse 26/2/2, 1040 Wien
    x Bereitschaft zum Dienstortwechsel nach St. Pölten ist Voraussetzung
  • Bereitschaft zu flexiblen Dienstzeiten (Tagungen, Sitzungen und Veranstaltungen)
  • Weisungsgebunden gegenüber dem Vereinsvorstand des ÖBRD LOrg NÖ/W
  • Diensteintritt per März/April 2020

Der Österreichische Bergrettungsdienst LOrg NÖ/W ist bemüht, motivierten Personen auch im zweiten Berufsweg eine Chance zu bieten.
Um eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu gewährleisten, behält sich der ÖBRD LOrg NÖ/W vor, Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, vorrangig aufzunehmen, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Einstufung erfolgt in Anlehnung an den Kollektivvertrag des Österreichischen Roten Kreuzes (Niederösterreich) Verwendungsgruppe D3 VerwaltungsmitarbeiterIn. Das Gehalt beträgt bei einem wöchentlichen Beschäftigungsausmaß von 40 Stunden mind. € 1961,50 brutto/Monat – Bereitschaft zur Überzahlung je nach Qualifikation und Erfahrung gegeben. Die Anrechnung von tätigkeitsbezogenen Vordienstzeiten ist möglich.

Wenn Sie diese Tätigkeit anspricht, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Motivationsschreiben an:
office@bergrettung-nw.at
oder per Post an:
ÖBRD LOrg NÖ/W, Schelleingasse 26/2/2, 1040 Wien

Gebietsweite Einsatzübung am Hochkar

Gebietsweite Einsatzübung am Hochkar

Der Sommerurlaub in den Ybbstaler Alpen wird zurecht immer beliebter. Die Hochkar Bergbahnen haben deshalb am 15. Juni 2019 gemeinsam mit der Bergrettung NÖ West eine Großübung abgehalten, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Liftstillstand

Für manchen Fahrgast ein Horrorszenario, für das jeder Liftbetreiber jährlich eine Evakuierungsübung auszuführen hat und die Bergrettung bestens ausgebildet ist. Am Hochkar waren es 51 Passagiere, die aus luftiger Höhe in weniger als drei Stunden von der zum Geischlägerhaus führenden Hochkarbahn geborgen wurden. Dazu waren 62 Einsatzkräfte der Bergrettungsortsstellen Göstling, Lunz, Lackenhof, Hollenstein, Waidhofen/Ybbs und Amstetten aufgeboten worden, die von 13 Mitarbeitern der Liftgesellschaft unterstützt wurden. Mit dem Abseilen vom Sessellift ist es nicht getan, die Personen müssen auch namentlich erfasst und aus dem (Steil-)Gelände sicher abtransportiert werden. Das breite Spektrum der Fahrgäste zeigte gut wie schlecht ausgerüstet Wanderer teilweise sind: Ein Fahrgast war lediglich mit Flipflops unterwegs; ein Senior war sogar mit seinem Rollator am Lift. Beim begleiteten Abstieg „verknöchelte“ sich eine Person den Fuß.

Behördliche Beobachter

Neben Beobachtern aus dem Ausbildungsteam der Bergretter haben auch der Bezirkshauptmann von Scheibbs Mag. Johann Seper und die Katastrophenreferentin Mag. Monika Kladnik sowie BI Hubert Bieder von der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei die Übung beobachtet. Lob für die Bergretter gab es von allen Seiten, alle gestellten Aufgaben wurden kompetent und professionell ausgeführt.

Gipfelweg und Klettersteige

Der Normalweg zum Hochkargipfel, 1808 m, ist für viele Wanderer attraktiv und leicht machbar. Laut Statistik ereignen sich die meisten Alpinunfälle auf Wanderwegen, daher war in der Übung auch die Bergung einer Person aus dem Schrofengelände eingeplant. Der Heli-Kraft Klettersteig (C) ist sehr beliebt und häufig begangen, wenn aber die Kraft nicht reicht, wird der Alpin-Notruf 140 gerufen – und die Bergretter helfen und retten. 2017 wurde der Bergmandl-Klettersteig (B/C) eröffnet, er ist besonders für Kinder und Jugendliche geeignet. Seile und einfache Steighilfen sorgen für ein sicheres Kletter-Erlebnis, dennoch kann es auch hier zu Unfällen oder Zwischenfällen kommen. Aus beiden Klettersteigen wurden jedenfalls Einsätze beübt.

Für den Notfall sei hier nochmals die Nummer des Alpin-Notrufes 140 der Bergrettung in Erinnerung gerufen.

Mitterbach feiert Neueröffnung seiner Bergrettungs-Zentrale

Mitterbach feiert Neueröffnung seiner Bergrettungs-Zentrale

Im Zuge der Einweihungsfeier der neuen Zentrale der BR Mitterbach wurde auch das neue Mannschaftstransportfahrzeug der FF Mitterbach gesegnet. Somit wird in Mitterbach auch auf dieser Ebene institutionsübergreifend zusammengearbeitet.

Nach reiflicher Planung, um den steigenden Anforderungen zu entsprechen, leisteten die Bergretter aus Mitterbach mehr als 2.500 Arbeitsstunden als Eigenleistung für den Zentralenumbau.   Die Zentrale wurde bereits vor 1979 eröffnet – damals allerdings unter noch völlig anderen Bedingungen. Mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde Mitterbach, des Landes NÖ, der Bergrettung-Landesleitung NÖ/W und Spendern und Gönnern der Bergrettung konnte der Umbau innerhalb eines Jahres erfolgen. 

Neben Eröffnungsreden von Ortsstellenleiter Paul Größbacher und FF-Kommandant HBI Manfred Tod freuten sich die zahlreich erschienenen Festgäste auch über den Besuch des 2. Landtagspräsidenten Mag. Gerhard Karner, Bgm. Alfred Hinterecker, BH Mag. Franz Kemetmüller und Pfarrerin Dr. Birgit Lusche.

Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Mit 12.800 freiwilligen Bergretterinnen und Bergrettern ist der Österreichische Bergrettungsdienst die fünftgrößte gemeinnützige Organisation Österreichs. Eine Besonderheit am ÖBRD ist, dass dieser Vielzahl an ehrenamtlich helfenden Freiwilligen eine äußerst geringe Anzahl an Mitarbeitern in den Landesleitungen gegenüberstehen. Um optimal im Sinne aller Bergretterinnen und Bergretter wirken zu können gibt es regelmäßige Abstimmungen auf allen Ebenen, die der Bundesverband des ÖBRD organisiert.

Im Mai fand das nun bereits 4. Treffen der Geschäftsstellenleiter am Krippenstein in Oberösterreich statt. Themen wie Vernetzung durch zeitgerechte Informationsprozesse, optimale Bereitstellung von Wissen für alle Mitglieder, Austausch an Erfahrungen, weitere Zusammenarbeit u.v.m. standen am Programm.

Vizepräsident Michael Miggitsch, wie auch Landesleiter Christoph Preimesberger besuchten die Veranstaltung und brachten so ihre Wertschätzung der Tätigkeiten zum Ausdruck.

Nur eine gute Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg ermöglicht eine effiziente Umsetzung des Vereinszwecks mit unserem kleinen Team an Angestellten“, brachte es Landesleiter Martin Burger auf den Punkt und sprach die Einladung für das nächste Treffen in Vorarlberg aus.

Familienfest im Schlosspark Schönbrunn

Familienfest im Schlosspark Schönbrunn

Unter dem Motto “Familienzeit. Gartenzeit” luden Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und Familienministerin Juliane Bogner-Strauß am 1. Mai 2019 zu einem bunten Familienfest in den Schlosspark Schönbrunn ein. Rund 20.000 Besucher nutzten die Gelegenheit bei bestem Wetter in Veranstaltung zu besuchen.

Der Österreichische Bergrettungsdienst war mit dabei und konnte in zahlreichen Gesprächen und Demonstrationen über die Leistungsfähigkeit der rund 12.800 freiwilligen und ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer der Bergrettung berichten.

allgemeine Fotos: © ÖBRD

Fotos der Bundesministerin: © Paul Gruber