Alpin Notruf: 140
Bezirkshauptmann­schaften und ÖBRD – ein enges Netzwerk

Bezirkshauptmann­schaften und ÖBRD – ein enges Netzwerk

Nicht nur von Gesetzeswegen – wie dem NÖ Rettungsdienstgesetz (NÖ RDG) und dem NÖ Katastrophenhilfegesetz (NÖ KHG), ergibt sich eine enge Zusammenarbeit des Österreichischen Bergrettungsdienstes mit Niederösterreichs Behörden. Wir sind mit der Landesregierung, den Bezirkshauptmannschaften (BH) und Gemeinden auch sonst gut vernetzt, da unsere 30 Ortsstellen mit den BHs und anderen Einsatzorganisationen gute persönliche Kontakte unterhalten. Blaulichtstammtische und gemeinsamen Übungen festigen dieses Netzwerk.

Eine besondere Zusammenarbeit hat sich im Gebiet West im Bezirk Amstetten eingebürgert. Bergrettungsfunktionäre unternehmen mit Behördenvertretern gemeinsame Gebietsbegehungen. Ziele in den vergangenen Jahren waren die Gipfel der Voralpen Voralm/Stumpfmauer, Tanzboden, Ötscher und Königsberg. Heuer stand das Gamssteinmassiv am Programm. Der Weg auf den 1774 m hohe Gipfel des Hochkogels führte vom Hammerbachtal und Sandgraben auf den Niederscheibenberg und den Rosskogel 1739 m und dann über den Gratrücken entlang der niederösterreichisch-steirischen Grenze auf den höchsten Punkt des Bezirks Amstetten. Die Bezirkshauptfrau Mag. Martina Gerersdorfer wurde sozusagen an „ihre Grenze gebracht“, allerdings nur geographisch, wir wissen das die konditionsstarke Bezirkshauptfrau ganz andere Herausforderungen problemlos meistert.

Die nächste Begegnung mit den Bezirkshauptmannschaften ist deren niederösterreichweite „Tag der offenen Tür“ aus Anlass des Jubiläums 150 Jahre Bezirksverwaltungen. Am 19. Oktober 2018, von 9 bis 15 Uhr können dabei alle Besucherinnen und Besucher einen Tag im Zeichen von Nähe, Service und Sicherheit erleben, denn die Bezirkshauptmannschaften laden gemeinsam mit den Einsatzorganisationen wie Polizei, Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband, Bergrettung und NÖ Straßendienst, zur Leistungsschau. Viele unserer Ortsstellen werden sich in ihren Bezirksvertretungen präsentieren.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont dazu: „Unsere Bezirkshauptmannschaften sind viel mehr als ’nur‘ eine service- und dienstleistungsorientierte Verwaltungseinrichtung. Sie sind eine zentrale Säule für das gesellschaftliche Miteinander. Sie sind nah an den Menschen und direkt vor Ort, und damit stehen sie für Bürgernähe und Bürgerservice, für Sicherheit und Ordnung, für Verlässlichkeit und Verantwortung.“ Eine Ansage die auch der Österreichische Bergrettungsdienst in seinen Werten lebt.
Die Bergrettung freut sich auf Ihren Besuch am 19. Oktober bei den Bezirkshauptmannschaften Amstetten, Krems, Lilienfeld, Neunkirchen und Scheibbs.

Mehr auf dieser Website
Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Mehr im Web
Tag der offenen Tür in allen Bezirkshauptmannschaften
NÖ Rettungsdienstgesetz 2017 (PDF)
Gesamte Rechtsvorschrift für NÖ Katastrophenhilfegesetz 2016

Fotos: © ÖBRD

Mit Gerlinde Kaltenbrunner durchs Mariazellerland

Mit Gerlinde Kaltenbrunner durchs Mariazellerland

24 Stunden wandern – das entspricht in etwa 60 Kilometern und 2.000 Höhenmetern. Das ist körperliche und mentale Leistung, die Sinn macht! Das ist persönlicher Einsatz für die dringend benötigte Hilfe in Nepal. Rund 140 begeisterte Bergsportler wanderten an einem sonnigen Septemberwochenende gemeinsam mit der charmanten Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner durch das Mariazeller Land und die Bergrettung Mitterbach war mit dabei.

Die Naturfreunde NÖ organisierten in Kooperation mit dem Tourismusverein Mitterbach diese erlebnisreiche Wanderung bei herrlichem Herbstwetter am vergangenen Wochenende. Auf der Tourenplanung standen – bei der einmal etwas anderen Art von Wanderung – Gemeindealpe, Ötschergräben, Joachimsberg, Annaberg, Walstern, Bürgeralpe und Mariazell. Ein bunter Mix aus sanften Gipfeln, saftigen Almen, romantischen Platzerln und schroffen Steigen.

„Diese Tour war im Gegensatz zu vielen anderen 24-Stunden-Wanderungen kein Sportwettbewerb. Das Ziel gemeinsam zu erreichen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu helfen, stand dabei im Vordergrund. Das ist uns ganz gut gelungen“, betont der Geschäftsführer der Naturfreunde NÖ, Ernst Dullnigg. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Mitterbach, Alfred Hinterecker, zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Natürlich war unser vorrangiges Ziel, Spenden für das Nepalprojekt der Naturfreunde Niederösterreich und Children of the mountain zu lukrieren. Diese Veranstaltung ermöglichte uns aber auch die Chance, die Teilnehmer – die immerhin aus ganz Österreich angereist waren – von der Schönheit unserer Region zu überzeugen.“

Dank der zahlreichen Sponsoren, die die Finanzierung der insgesamt acht Labstationen übernahmen – R&R Residenzen, Prefa, Hölblinger & Zefferer Hoch- und Tiefbau GmbH, Bürgermeister Alfred Hinterecker, EVN, Komperdell, Wiener Städtische, NÖGKK sowie die Steiermärkische Sparkasse – und einigen kleineren Sponsoren kann der gesamte Beitrag der Teilnehmer in das nächste Projekt der Naturfreunde Niederösterreich und Children of the mountain fließen. Das sind immerhin rund 12.000 Euro.

Dank der Unterstützung der Bergrettung Mitterbach, Annaberg und Mariazeller Land waren die Teilnehmer im Ernstfall bestens versorgt. Die sympathische Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner bedankte sich in ihrer Ansprache für die Organisation der Veranstaltung und nahm sich während der Wanderung ausreichend Zeit, mit allen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Auch für die nächste 24-Stunden-Wanderung hat sie bereits ihr Mitwirken zugesagt. Diese findet aber in ihrer Heimat – im oberösterreichischen Pyhrn-Priel – vom 31. August bis 1. September 2019 statt.

Rückfragehinweis:
Tourismusverein Mitterbach
Tel. 03882/4211
E-Mail: tourismus@mitterbach.at

Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Treffen der obersten „Katastrophen­schützer“ auf der Reisalm

Auf Initiative des Bezirkspolizeikommandanten Michael Hochgerner, seines Zeichens Ortsstellenleiter der Bergrettung Kleinzell und Leiter der Alpinpolizei in Niederösterreich, fand Ende August ein Treffen der obersten Vertreter bezüglich Katastrophenschutz auf der Reisalm statt. Ziel der Wanderung war die Optimierung der Vernetzung von Behörden und Rettungsorganisationen.

Am Gipfelbild auf der Reisalpe (1398) von links nach rechts

  • Franz SCHIMANKO – Bergrettung Kleinzell
  • Karl BADER (in Vertretung Landeshauptfrau Johanna MIKL-LEITNER)
  • Matthias CERNUSCA – Landesleiter Bergrettung NÖ/Wien
  • Thomas HAUSER – Landesgeschäftsführer Zivilschutzverband (ZSV)
  • Anton WEISS – BezirksFFKdt Lilienfeld (in Vertretung LandesFFKdt Dietmar FAHRAFELLNER)
  • Gerald POYSSL – Landesgeschäftsführer des NÖ Gemeindebundes (in Vertretung Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Alfred RIEDL)
  • Rupert DWORAK, Präsident des NÖ Gemeindevertreterverbandes
  • Christof Constantin CHWOJKA – Geschäftsführer NÖ-Notruf 144
  • Martin JAWUREK – Militärkommandant von NÖ
  • Michael HOCHGERNER, Leiter Alpinpolizei NÖ bzw. Bezirkspolizeikommandant von Lilienfeld
  • Reinhard HAGEN, Bürgermeister Kleinzell
  • Franz POPP, stellvertretender Landespolizeidirektor von NÖ
  • Stefan KREUZER, Landesregierung NÖ – Abt. IVW4 – Abt. Feuerwehr und Zivilschutz (Katastrophenschutz)
  • Christoph HERMANEK – Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreich, Landesverband NÖ
  • Nikolaus SEITSCHEK, stellvertretender Bezirkshauptmann von Lilienfeld (in Vertretung BezHptm Mag. Franz KEMETMÜLLER)

Anmerkung: Auf Grund eines dringenden kurzfristigen Termines kam der Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Josef SCHMOLL, mit Verspätung zum Treffen – daher ist er leider nicht auf dem Gipfelbild !

Fotos: © ÖBRD

NÖ: Gebietskranken­kasse unterstützt Engagement bei Hilfs­organisationen

NÖ: Gebietskranken­kasse unterstützt Engagement bei Hilfs­organisationen

Die NÖ Gebietskrankenkasse unterstützt Mitarbeiter, die sich bei freiwilligen Hilfsorganisationen engagieren, und regelt in einer Betriebsvereinbarung die Teilnahme an Einsätzen und Fortbildung während der Dienstzeit. Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner begrüßt die neue Regelung der NÖGKK: „Der einwöchige Sonderurlaub für Feuerwehrmitglieder im Dienste der NÖ Gebietskrankenkasse ist eine einzigartige Aktion, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat.“ „Wenn die Sirene heult, muss alles schnell gehen. Um im Ernstfall keine Zeit zu vergeuden, wollten wir ein möglichst rasches Genehmigungsprozedere festlegen“, sagte NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner in St. Pölten.

Die NÖGKK-Betriebsvereinbarung gilt für folgende Organisationen: Freiwillige Feuerwehren, Freiwillige Wasserwehren, Österreichisches Rotes Kreuz, Freiwillige Rettungsgesellschaften (wie z. B. Arbeiter-Samariter-Bund), Rettungsflugwacht, Österreichischer Bergrettungsdienst, Österreichische Wasserrettung, Lawinenwarnkommissionen, Österreichische Rettungshundebrigade, Strahlenspür- und -messtrupps.

Foto: © ÖBRD
v. l.: Melanie Feyertag (Rettungshundestaffel), Andreas Aigner (Bergrettung), Mag. Thomas Griessenberger (Freiwillige Feuerwehr), NÖGKK-Direktor Günter Steindl, NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter, NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner MSc, Christoph Droll (ASBÖ), Rene Bechtel (Rotes Kreuz)

Mikl-Leitner besucht Bergrettung

Mikl-Leitner besucht Bergrettung

Beim 69. niederösterreichischen Almwandertag ließ es sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nicht nehmen, sich einen persönlichen Eindruck von der Bergrettung am Lilienfelder Muckenkogel zu machen. Diese zeichnete bei dem Event für die Sicherheit der mehr als 3.000 wanderfreudigen Gäste verantwortlich. Die Ortsstelle Lilienfeld war natürlich gerne bereit, der Landeshauptfrau von die Funktionsweise der alpinen Rettungskette zu berichten.

Ebenso waren Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsidentin Theresia Meier sowie NÖ Alm- und Weidewirtschaftsobmann Josef Mayerhofer zugegen: „Die Almen sind nicht nur ein wertvoller Erholungsraum, sie werden auch in Zeiten des Klimawandels immer bedeutsamer für die Produktion wertvoller Lebensmittel.“ Durch den stetig wachsenden Tourismus auf den Almen ist daher auch die Bergrettung gefragt, ihren Beitrag zur Sicherheit der Gäste sowie zum Schutz von Tier und Natur zu leisten.

Fotos: © ÖBRD

ORF NÖ Sommertour in Türnitz

ORF NÖ Sommertour in Türnitz

Anfang August hat die ORF NÖ Sommertour in Türnitz Station gemacht und die ansässige Ortsstelle bekam die Gelegenheit zu einem Live-Interview im Radio-Bus.
Ortsstellenleiter-Stellvertreter Manfred Hintermayer, Ausbildungsleiter Siegfried Klauser und Kassierin Daniela Biberle gaben dem ORF Moderator Tom Schwarzmann einen Einblick über Einsatzgebiet und Mannschaftsstärke der Ortsstelle sowie über unsere Ausbildung und die richtige Ausrüstung für den Berg.

In diesem Live-Mittschnitt aus dem Radio-Bus könnt ihr das Interview nachhören!