Natürlich müssen Hunde und Hundeführer regelmäßig trainieren. Aus diesem Anlass trafen sich zehn Hundeführer am ersten Oktoberwochenende auf der Pottschacherhütte, um dort drei Tage lang die verschiedenen Sucharten bei Tag und auch bei Nacht zu üben. Bei der Steigsuche wird entlang eines Weges/Steiges gesucht. Der Figurant liegt dabei nicht einsehbar für den Hundeführer in relativer Wegnähe. Wenn der Hund findet, wird er mit Futter oder Spielzeug belohnt – diese regelmäßige Belohnung gibt dem Hund die Motivation zur Arbeit. Bei der Höhenliniensuche wird abseits des Wegenetzes entlang einer Höhenlinie gearbeitet. So können auch größere Gebiete von mehreren Hunden gleichzeitig abgesucht werden, welche dann versetzt auf verschiedenen Höhen gehen. Diese anspruchsvolle Art der Suche ist für Hund und Mensch fordernd, da man im steilen und unwegsamen Gelände unterwegs ist und sich rein auf den Höhenanzeiger der Uhr verlässt. Bei Nacht ist die Suche noch einmal anders: man muss sich wirklich auf den Hund verlassen, da man selbst weder Figuranten noch Ablenkung in Form von Wild sieht.
Alle Hunde haben die gestellten Aufgaben bravourös gemeistert. Auch die Hundeführer haben an dem Wochenende ihr Wissen zu Orientierung und Kartenkunde auffrischen können. Neue, digital gestützte Kartenarbeit wurde probiert und analysiert, um die Suchgenauigkeit im Einsatzfall zu erhöhen. Und natürlich durfte auch das Gesellschaftliche nicht fehlen, gemütlich wurde am Abend die Arbeit des Tages besprochen. Mit diesem Sommerkurs ist nun die „Sommertrainingsarbeit“ für 2021 abgeschlossen. Im Einsatzfall sind unsere Hunde jederzeit bereit, der nächste Kurs findet dann schon wieder auf der Lawine statt!
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