Bergrettung will Drohnen nutzen

Bergrettung will Drohnen nutzen

Bei Lawinenabgängen oder der Suche nach vermissten Personen ist die Bergrettung zumeist auch auf die Hilfe von Hubschraubern angewiesen. Der Einsatz eines Hubschraubers ist aber teuer und auch nicht bei jeder Witterung möglich. Deshalb stellt die Bergrettung auch immer wieder Überlegungen in Richtung Drohnen an. Diese werden ja schon von einigen Organisationen erfolgreich eingesetzt. Offen sind jedoch noch Fragen der Finanzierung und auch rechtliche Regelungen.

Martin Gurdet, Einsatzleiter der Bergrettung NÖ/W, hat sich zu diesem Thema bei der österreichischen Firma Schiebel umgesehen und dabei wieder viele Eindrücke und Infos mitgenommen. Ein Bericht darüber findet sich unter „ORF NÖ“.

zum Bericht:
https://noe.orf.at/news/stories/2973825/

Foto: (c) Schiebel

Pernkopf auf Stippvisite am Winterkurs

Pernkopf auf Stippvisite am Winterkurs

Den sonnigen Montagvormittag nutzte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf zu einem kurzen Besuch am Winterkurs in Mitterbach. Der Landesrat für Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Landeskliniken und Feuerwehren konnte sich ein Bild von den jungen Bergretterinnen und Bergrettern machen, die in der ersten Märzwoche ihre Basisausbildung auf der Gemeindealpe absolvieren. Landesleiter Matthias Cernusca und Kursleiter Hannes Kurz konnten Pernkopf in einer knappen Stunde das Ausbildungsschema näherbringen.

Fotos: © ÖBRD
Schnee wie selten zuvor

Schnee wie selten zuvor

Großeinsatz für Helfer

Große Teile unseres Landes versinken im Schnee. In den Nordalpen herrscht höchste Lawinengefahr. Zwölf Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Bis zu 2200 Menschen sind in ihren Ortschaften eingeschlossen.

In Sankt Anton am Arlberg ist ein 16-jähriger Bursch vor den Augen seiner Familie von einer Lawine erfasst und getötet worden. Die Vier waren im freien Gelände unterwegs. „Es war ein äußerst schwieriger Einsatz, vor allem auf menschlicher Ebene, wenn so ein junger Mensch stirbt“, sagt Patrick Wechner von der Alpinpolizei Sankt Anton.

Am 14.01.2019 wurde in der ORF-Sendung „Thema“ über die aktuelle Wettersituation und einige damit in Zusammenhang stehenden Schicksale berichtet, wie auch den unermüdlichen Einsatz der Helfer wie der Bergrettung.

Nachzusehen in der TVThek, bis 20.01.2019

Appell an alle Wintersportler

Appell an alle Wintersportler

Im Zuge der angespannten Lawinensituation sollte man Unternehmungen im alpinen Gelände generell vermeiden.

Der Landesleiter der Bergrettung Niederösterreich/Wien, Matthias Cernusca, warnt eindringlich im Zusammenhang mit der angespannten Lawinensituation. Unternehmungen im alpinen Gelände sollten derzeit generell vermieden werden.

In Teilen von Niederösterreichs Bergen herrscht derzeit Lawinenwarnstufe 5, das ist der höchste Wert.  Wenn überhaupt, sollten somit Unternehmungen im alpinen Gelände nur dort durchgeführt werden, „wo dies anhand der Gefahrenstufe vertretbar ist“. Unerfahrene Sportler sollten sich keinesfalls außerhalb des gesicherten Pistenraumes bewegen.

Cernusca wies auch darauf hin, dass es aufgrund der Gefahrensituation „für die Rettungskräfte äußerst schwierig“ sei, „im Notfall aktiv eingreifen zu können“. Der Selbstschutz der Helfer stehe im Vordergrund. „Auch wir Bergretter sind der Lawinengefahr ausgesetzt und müssen Rettungsaktionen unterbrechen bzw. abbrechen, wenn das Risiko für uns nicht mehr vertretbar ist.“

Wir wünschen schöne und unfallfreie Bergerlebnisse!

Neuer Landesarzt – Dr. Matthias Pimiskern

Neuer Landesarzt – Dr. Matthias Pimiskern

Eine relevante personelle Veränderung im Sanitätsreferat, des Jahres 2018, die wir Euch nicht vorenthalten wollen: Dr. Matthias Pimiskern aus der Ortsstelle Hohe Wand, bisheriger Landesarzt Stv. wurde zum neuen Landesarzt des Bergrettungsdienstes NÖ/W bestellt. 

Dr. Pimiskern ist seit beinahe zehn Jahren im Bergrettungsdienst tätig und hauptberuflich als Notarzt am Landesklinikum Wiener Neustadt tätig. Sein langjähriges Engagement im Bergrettungsdienst sowie die notfallmedizinische Erfahrung eignen ihn in hohem Maße für diese Funktion, die vormals von Dr. Alexander Egger ausgeübt hat. Er wurde im Herbst zum Bundesarzt des österreichischen Bergrettungsdienstes berufen.

Die Landesorganisation wünscht beiden viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.

Fotos: © ÖBRD

150 Jahre Bezirkshaupt­mannschaften

150 Jahre Bezirkshaupt­mannschaften

Ein Tag im Zeichen von Kooperation, Service und Sicherheit
Anlass war das Jubiläum „150 Jahre Bezirksverwaltungen in NÖ“. Die Bezirkshauptmannschaften luden die Bergrettung und andere Einsatzorganisationen wie Polizei, Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband und Straßendienst zur gemeinsamen Leistungsschau. Mehrere unserer Ortsstellen konnten sich dabei in ihren Bezirksvertretungen sehr erfolgreich präsentieren.

In Amstetten, Krems, Lilienfeld, Neunkirchen und Scheibbs wurde am 9. Oktober 2018 der Bevölkerung und vielen Schülern vermittelt, welchen Beitrag der Österreichische Bergrettungsdienst zur Sicherheit im alpinen Gelände und abseits des öffentlichen Straßennetzes im Sommer und Winter, tagein und tagaus und bei jedem Wetter bietet. Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Zusammenarbeit im Katastrophenfall mit der Bezirksbehörde, den Gemeinden und den anderen Hilfsorganisationen.

Der Österreichische Bergrettungsdienst bildet gemeinsam mit den Bezirkshauptmannschaften und Einsatzorganisationen eine zentrale Säule für die Sicherheit und das gesellschaftliche Miteinander vor Ort. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leiter unterstützte das: „Gemeinsam stehen wir für Sicherheit und Ordnung, Verlässlichkeit und Verantwortung“.

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