Tourenplanung im Sommer

Tourenplanung im Sommer

Ferienstart und die Berge rufen?

Aber bist du auch richtig auf eine Bergtour vorbereitet?

Markus (Markus Tucek Generali Wr. Neustadt) und Lukas haben sich wieder zusammengesetzt und für euch die wichtigsten Tipps in einem Video aufbereitet:

  • Tourenplanung (Wegzeit, Höhenmeter, Eigenkönnen, …)
  • Rücksicht auf Tourenpartner*innen / Gruppenzusammenstellung (Kinder, Leistungsniveau, …)
  • Lokales Wetter (Achtung vor Gewitter!)
  • Aktuelle Verhältnisse (Unterschiede Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter)
  • Geeignete und vollständige Ausrüstung (inkl. Erste Hilfe-Paket, Stirnlampe, Wasser/Verpflegung)

… auch eine Bergungskostenvorsorge sollte im Gepäck sein, denn passieren kann leider immer etwas.

Wir empfehlen dazu Förderer der Bergrettung zu werden. Dadurch unterstützt ihr unsere ehrenamtliche Arbeit und profitiert zusätzlich von der enthaltenen Bergungskostenvorsorge für Such- und Rettungskosten im unwegsamen/alpinen Gelände. Unsere Partnerin – die Generali Versicherung – übernimmt im Fall der Fälle die Such- und Rettungskosten (inkl. Hubschrauberkosten) bis zu einem Betrag von € 25.000. Also wer es noch nicht ist, schnell Förderer werden -> https://bergrettung-nw.at/jetzt-unterstuetzen/foerdermitgliedschaft/

Die Generali Österreich und die Bergrettung Niederösterreich/Wien wünschen euch viele schöne und vor allem unfallfreie Bergerlebnisse!

Risiko Altschneefelder

Risiko Altschneefelder

Jedes Jahr ereignen sich zahlreiche Alpinunfälle aufgrund von Altschneefeldern. Diese können je nach Lage sehr lange bestehen bleiben. Auch wenn es im Tal schon Badewetter und +25 Grad hat, heißt es nicht, dass in höheren Lagen bereits der gesamte Schnee geschmolzen ist.

Das Risiko der Altschneefelder und zahlreiche Tipps, wie man damit umgeht, haben wieder Lukas Turk und Markus Tucek Generali zusammengetragen.

Wichtigste Ausrüstung:

  • Grödel oder Steigeisen
  • Feste Bergschuhe
  • Handy (Alpinnotruf 140)
  • Erste Hilfe
  • Stirnlampe
  • Biwaksack
  • Wasser
  • Warme Kleidung

… und am besten gleich Förderer der Bergrettung werden und eine Bergungskostenvorsorge für Such- und Rettungskosten bei Alpinunfällen über unsere Partnerin die Generali genießen sowie uns als Bergrettung unterstützen -> foerderer.bergrettung-nw.at/

Orientierungslauf im Wienerwald

Orientierungslauf im Wienerwald

In der Ortsstelle Wienerwald Süd wurde am Freitag, dem 29.04.2022 der erste Orientierungslauf im heurigen Jahr durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung durften die Teilnehmer*innen im nord-östlichen Bereich des Anningers zwischen dem Richardhof und dem Waldgasthof Bockerl ihr Können unter Beweis stellen. (-> Bild „Einweisung in den OL“)

Der Orientierungslauf hat das Ziel neben der körperlichen Fitness auch den Umgang mit Orientierungsmitteln (Karte, Bussole) zu schulen. Auch das Bewegen auf unterschiedlichen Untergründen und die Gebietskenntnis werden dabei verbessert. Wenn der Lauf einzeln durchgeführt wird, steht man ständig vor der Herausforderung, Entscheidungen über die weitere Streckenführung zu treffen. Absolviert man ihn im Team wird zusätzlich auch noch die Teamfähigkeit (und ggf. die Konfliktlösungsfähigkeit 😊) trainiert. (-> Bild „Ein Läuferteam“)

Im Rahmen der Orientierungsläufe der Ortsstelle Wienerwald Süd werden auch immer wieder besondere Aufgabenstellungen in die Läufe integriert. Diese Aufgabenstellungen erfolgen überraschend und sorgen immer für einen „extra“ Nervenkitzel. So werden manche Läufe im Dunkeln mit Stirnlampe durchgeführt, bei anderen wird ein Sanitäts-Szenario integriert oder es gibt Wissensfragen zu beantworten. (-> Bild „Bei der Versorgung“)

Für die Bergretter*innen gab es dieses Mal drei unterschiedliche Strecken zur Auswahl, die sich in der zu bewältigenden Distanz (zwischen drei und sechs Kilometern) und den zu überwindenden Höhenmetern (200 bis 400 Höhenmeter) unterschieden. In Summe stellten sich 16 Läufer*innen (und zwei Hunde) der Herausforderung und konnten diese auch erfolgreich meistern. (-> Bild „Orientierungsposten im Wald“)

Der Spaß und die Kameradschaft dürfen natürlich nie zu kurz kommen – und so wurde die Nachbesprechung der Erlebnisse kurzerhand zum Fest der Freiwilligen Feuerwehr Maria Enzersdorf verlegt. (-> Bild „Ein Teil der Orientierungsläufer bei der Nachbesprechung“)

Es werden auch dieses Jahr noch weitere Orientierungsläufe durchgeführt und natürlich sind auch Mitglieder anderer Ortsstellen herzlich dazu eingeladen.

Fotos: © ÖBRD
Unfallvorsorge

Unfallvorsorge

Bergunfall … und dann?!

Das Allerwichtigste ist die Rettungskette in Gang zu setzen (Alpinnotruf 140 wählen!) und Erste Hilfe zu leisten.

Nach der Alarmierung läuft der Bergrettungseinsatz an. Dabei sind alleine in Niederösterreich rund um die Uhr über 1300 Bergretterinnen und Bergretter einsatzbereit. Je nach Schwere des Unfalls, Lage des Unfallorts und Wetter werden von Notruf NÖ neben der Bergrettung auch ein Notarzthubschrauber oder die Flugpolizei mitalarmiert. Nur gemeinsam können eine ideale Rettungskette und ein möglichst schonender Abtransport gewährleistet werden. 

Wie schnell sich so ein Unfall ereignen kann, erzählt uns Lisa. Sie verletzte sich beim Snowboarden am Unterberg schwer, wurde von der Bergrettung versorgt und aufgrund des Verletzungsmusters vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht. 

Leider kann so ein Freizeitunfall – vor allem wenn ein Hubschrauber eingesetzt werden muss – schnell teuer werden. Mit einem privaten Unfallschutz kann man dabei vorsorgen. Warum das so wichtig ist, erklärt uns Markus Tucek von der Generali.

Infos auch auf generali.at/markus.tucek

PS: Zum Glück ist Lisa wieder vollkommen fit. Sie war nur etwas enttäuscht, dass sie beim Videodreh ihr Snowboard zu Hause stehen hat lassen, wie Markus und Lukas übrigens auch.

Jugendleiter*innen-Kurs

Jugendleiter*innen-Kurs

Ein Kurs der etwas anderen Art fand am ersten Aprilwochenende in Annaberg statt. Zum ersten Mal stand nicht das Retten von Personen in alpinen Notlagen am Kursprogramm, sondern unsere Zukunft – die Bergrettungsjugend. Sieben KameradInnen widmeten sich mit voller Begeisterung der Ausbildung zum Leiten von Jugendgruppen.

Vier Tage lang wurden am Kobichl-Hof Themen wie Gruppendynamik, Führungsarbeit und das Gestalten von altersgerechten, kreativen Aktivitäten erarbeitet und erlebt. Ein ebenso wichtiger Bestandteil war das Erlernen und Umsetzen von Kennenlern-, Kooperations-, Wahrnehmungs- und Interaktionsspielen – und dabei kam der Spaß nicht zu kurz.

Der Austausch unter den TeilnehmerInnen gestaltete sich als ein wesentliches Element und der Erfahrungsbericht einer bereits bestehenden Jugendgruppe gab Einblick in künftige Herausforderungen und Möglichkeiten. Bei einer gemeinsamen Wanderung konnte die Kombination unterschiedlicher Führungsstile ausprobiert und gefestigt werden. Dabei stand unter anderem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen im Gelände im Mittelpunkt. Geleitet wurde der Kurs von Jef Verstraeten, einem Kameraden aus Tirol, Bergführer, und Ausbildner im Bundeslehrteam Jugend der Alpenverein-Akademie.

Nach dem absolvierten Kurs gehen nun alle TeilnehmerInnen motiviert an die Arbeit. Es sollen über den Sommer niederösterreichweit mehrere neue Jugendgruppen entstehen, in welchen auf den regulären Bergrettungsdienst vorbereitet wird. Bereits ab acht Jahren können bergsportbegeisterte Kinder der Bergrettungsjugend Niederösterreich/Wien beitreten.

Noch stecken wir in den Kinderschuhen, ein erster Schritt wurde aber mit der Durchführung des ersten JugendleiterInnen Kurses der Bergrettung Niederösterreich/Wien getan. Wir wünschen den beteiligten KameradInnen viel Erfolg und vor allem Spaß bei ihren neuen Aufgaben.

Fotos: © ÖBRD
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