Regierung, Notruf und Bergrettung „in ständiger Abstimmung“

Regierung, Notruf und Bergrettung „in ständiger Abstimmung“

Landesrat Eichtinger, Notruf NÖ Chef Chwojka und Bergrettung Landesleiter Cernusca bei der Abstimmung: Gemeinsame Versorgung bei Notfällen am Berg bedeuten bis zu zwanzig Alarmierungen pro Woche. Eichtinger: Heuer bereits über 50 Bergrettungseinsätze im Juni und 22 im Juli fordern die Einsatzkräfte. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Partner funktioniert.

Die Bewegung und Betätigung im Freien und in unseren schönen Bergen ist ein optimaler Ausgleich für die derzeit fordernde Zeit für uns alle. „Aber es gibt auch Risiken die, wenn sie unterschätzt werden, zu einem tragischen Ende einer Wanderung, Mountainbike- oder Klettertour führen können. In diesen Fällen stehen mehr als 1.300 Mitglieder der Bergrettung bereit zu helfen.“ so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger. Der Alpinnotruf 140 wird von speziell geschulten Expertinnen und Experten vom Notruf NÖ entgegengenommen, die daraus resultierende Alarmierung der 30 Bergrettungs-Ortsstellen in NÖ erfolgt danach rasch, über moderne Kommunikationsmittel. „Die gute Zusammenarbeit zwischen Notruf NÖ und der Bergrettung bestätigt sich bei jedem Einsatz“, so Eichtinger.

Eine der größten Herausforderungen bei einem Notruf aus alpinem Gelände ist die korrekte Definition des Notfallorts. Notruf NÖ setzt hier alle verfügbaren technischen Hilfsmitteln ein, um die Anrufer bestmöglich unterstützen zu können. „Die meisten Smartphones übermitteln uns schon beim Wählen des Notrufs 140 den Standort, eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der österreichweiten Notruf App ‚Rettung‘, welche zusätzliche Funktionen für alpine Notlagen enthält und diese Daten in einem Notfall direkt an die Notrufleitstelle übermittelt. Das beschleunigt den Einsatz um ein Vielfaches,“ erklärt Notruf NÖ Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka. „Natürlich können wir aber auch mit zumindest der Angabe der GPS Koordinaten den Einsatzort sehr genau definieren.“ so Chwojka.

Einsatzzahlen in Zeiten von Covid-19

427 mal war die Bergrettung im heurigen Jahr im Einsatz. Nach den coronabedingten Einschränkungen, verliefen zwar der März und der April relativ ruhig, es waren jedoch auch in diesem Zeitraum 38 Einsätze zu verzeichnen. Neben Skipisteneinsätzen sind es vor allem Stürze auf Wanderwegen oder Steigen, aber auch das Wetter, das ein Eingreifen der Bergrettung NÖ/W erforderlich machte. „Immer häufiger werden die Gefahren in den Bergen unterschätzt oder das eigene Vermögen überschätzt. Auch beim Bergwetter wurde sich in den letzten Monaten immer wieder verkalkuliert. Die Folge: Auch bei Schlechtwetter rückt die Bergrettung immer öfter aus,“ Landesleiter der Bergrettung NÖ/W Matthias Cernusca.

Die Bergrettung rechnet in näherer Zukunft mit einem erheblichen Anstieg an Einsätzen. Grund dafür sind die wieder in Mode gekommene Sommerfrische und die vermehrten Heimaturlaube aufgrund von Covid-19. „Im heurigen Jahr stieg die Anzahl der Unverletztenrettungen im Vergleich zum Vorjahr – um fast zehn Prozent – auf rund ein Drittel aller Einsätze,“ Landesleiter der Bergrettung NÖ/W Matthias Cernusca.
„Wenn ich seit längerem wieder eine Tour in den Bergen plane, bedeutet das, dass ich mir wieder mehr Gedanken über meine Vorbereitung machen muss: Bin ich bereit für die Länge der Tour, über die Wetterlage informiert und für das Gelände entsprechend trainiert und ausgerüstet,“ so Cernusca.

Fotos: © ÖBRD
Verantwortungsvoll am Berg

Verantwortungsvoll am Berg

Nachdem Lockerungen im Zusammenhang mit COVID-19 Maßnahmen für das öffentliche Leben und den Sport in Kraft treten, geht auch der Österreichische Bergrettungsdienst (ÖBRD) von seinen bisherigen Appellen ab und setzt auf die Eigenverantwortung der Bergsportler und Bergbegeisterten.

In Zusammenarbeit mit allen Landesorganisationen hat der Österreichische Bergrettungsdienst Empfehlungen für drei Bereiche ausgearbeitet. Erstens soll bei der Tourenplanung auf die längere Aktivitätenpause Bedacht genommen werden und alpine Unternehmungen eher moderat und nicht an der Leistungsgrenze angelegt werden. Zum Zweiten gelten auch am Berg die gleichen Hygiene- und Abstandsregeln wie im gesamten Breitensport. Je höher die Atemfrequenz und die Windgeschwindigkeit, desto größer der Abstand zueinander. Und drittens wird empfohlen, nur bei vollständiger Gesundheit Outdooraktivitäten zu unternehmen.

Verantwortungsvoll am Berg 1

 Einsätze reduziert aber existent / bundesweite Koordinierungsgruppe

Nachdem die Sonderlage gesamt Österreich betraf, standen und stehen alle Bergretterinnen und Bergretter und insbesondere Einsatzleiter und Landesorganisationen vor völlig neuen Herausforderungen. Die Einsatzzahlen sind zwar zurückgegangen, der Schutz jedes einzelnen Bergretters und optimale Versorgung der Verunfallten ist aber bei jedem einzelnen Einsatz das oberste Gebot.

So waren österreichweit neue Strategien und Taktiken im Umgang mit dem Corona Virus zu entwickeln, schulen und bei Einsätzen in Anwendung zu bringen. Eine eigens eingerichtete „bundesweite COVID 19 Koordinierungsgruppe“ mit Experten aus allen Landesorganisationen hat hier, unter Zuhilfenahme von online Kommunikationsmethoden, gemeinsam Themen abgearbeitet und zahlreiche Handlungsempfehlungen in den Bereichen Medizin und Einsatztaktik für die einzelnen Landesorganisationen erstellt.

Eine erste Analyse der letzten Wochen Zeit, dass alle 7 Landesorganisationen – in Relation zur Größe – mit einem sehr ähnlichen Einsatzaufkommen konfrontiert sind.

SKKM (Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement) und ÖBRD

Der Österreichische Bergrettungsdienst ist Teil der SKKM Gruppe und als kritische Infrastruktur eingestuft. So gab es in den letzten Wochen neben dem internen Austausch auch eine rege Kommunikation mit den zuständigen Ministerien um die Sonderlage gesamtheitlich betrachten und beurteilen zu können. Eine besondere Sorgfalt ist nun auch im Monitoring der Auswirkungen der aktuellen Lockerungen an den Tag zu legen. Daher ist die bundesweite COVID 19 Koordinierungsgruppe auch weiterhin eingesetzt, wenn auch im reduzierten Modus.

Wir wünschen unfallfreie Bergerlebnisse!

Einsatzserie am Osterwochenende

Einsatzserie am Osterwochenende

Sechsmal musste die Bergrettung Niederösterreich Wien am Osterwochende 2020 trotz der herrschenden Corona Krise ausrücken. Unfälle in diesem Gelände gehen meist mit schweren Verletzungen und längeren Spitalsaufenthalten einher, weshalb auch das Land Niederösterreich zu erhöhter Aufmerksamkeit aufruft.

Spitalsbetten und Ressourcen müssen in dieser kritischen Phase geschont werden. Zusätzlich sind bodengebundene Bergrettungseinsätze auch sehr mannschaftsintensiv. Entsprechend ergibt sich auch hier ein erhöhtes Infektionsrisiko, sowohl für die Verunfallten, als auch für die eingesetzte Rettungsmannschaft.

Veränderte Rahmenbedingungen

„Ein Bergrettungseinsatz in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr mit Covid-19 bedeutet für unsere Bergretterinnen und Bergretter in den meisten Fällen, den Corona-Richtlinien nicht Folge leisten zu können“, Landesleiter Bergrettung Niederösterreich/Wien Matthias Cernusca. Das betrifft etwa die gemeinsamen Einsatzvorbesprechungen, die derzeit nicht mehr im Persönlichen geführt werden oder die Abstände, die bei der Patientenbetreuung sowie Seilbergungen im alpinen Gelände meist nicht einzuhalten sind.

Hohe Wand

Steinschlag, ein lose hängendes Seil und ein zurückgelassener Rucksack gaben Alpinpolizei und Bergrettung am Ostersamstag Anlass zu einer Suchaktion auf der Kletterroute Betty & Paul. Auch mit dem Christophorus konnten die Kletterer nicht gefunden werden. UNSER APPELL: Um aufwändige Suchaktionen bei Fehleinsätzen wie diesen zu vermeiden, bittet die Bergrettung um Information via Notruf 140.

Rax

Zwei junge Bergsteiger aus Wien alarmierten am Ostersonntag gg. 18 Uhr  die Bergrettung auf die Rax, da ihnen der Abstieg unterhalb der Bergstation aus eigenerer Kraft nicht mehr möglich war – schließlich flog sie der Hubschrauber des BMI ins Tal.

Hohe Wand

Weiter ging es zwei Mal am Ostersonntag, als ein Pärchen kurz vor einer Steilstufe weder vorwärts- noch zurückgehen konnte. Die Bergrettung versorgte sie mit Gurten und Helmen und konnte sie schließlich mit Seilsicherungen abseilen. Im Anschluss rückte die Bergrettung erneut zu einer Suchaktion aus.

Wienerwald

Am Ostermontag am Parapluieberg hat ein Wanderer eine Sprunggelenksverletzung erlitten, wonach die Erstversorgung durch die Bergrettung stattfand. Der Mann wurde anschließend mithilfe des Rettungsdienstes in das Krankenhaus Baden gebracht.

Flatzer Wand

Zum Assistenzeinsatz wurde die Bergrettung anlässlich eines Waldbrandes gerufen. Die FF Flatz hat die Hilfe der Bergrettung für die Sicherungsmaßnahmen im Felsgelände erbeten. Die Glutnester konnten sicher und zur Gänze gelöscht werden.

Fotos: © ÖBRD
Bergrettungs-Appell: Regierungsaufruf ist Folge zu leisten

Bergrettungs-Appell: Regierungsaufruf ist Folge zu leisten

  • Kein vermeidbares Zusatzrisiko durch Bergtouren
  • Landesführungsstab zur aktuellen Coronakrise gebildet

Sonntag, 15. März 2020

Bergrettung NÖ/W appelliert: Ausgangsbeschränkungen der Bundesregierung ist Folge zu leisten. Bergtouren stellen ein vermeidbares Zusatzrisiko für Bergsportbegeisterte als auch für Rettungskräfte dar, die in dieser Situation anderwärtig benötigt werden. Darüber hinaus ist mit vorhandenen Ressourcen sorgsam zu haushalten. 

Im Sinne des Eigenschutzes ersuchen auch wir Sie die Verhaltensregeln anzuwenden und so einen persönlichen Beitrag zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Virus zu leisten. Dadurch werden auch Unfälle sowie Einsätze und Risiken für Bergretterinnen und Bergretter bestmöglich reduziert.

Mit Freitag 13.3.2020 hat die Bergrettung Niederösterreich/Wien einen Landesführungsstab zur aktuellen Coronakrise einberufen. Aufgaben sind die Koordinierung und Mithilfe bei der Maßnahmensetzung zur Bekämpfung des Corona Virus. Das bedeutetet zunächst die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit der Bergrettung nach innen und damit verbundene Maßnahmen zur Minimierung des Ansteckungsrisikos zum Schutz unserer Bergretter/innen bei dieser besonderen Lage. Weiters steht die Bergrettung für Kooperation mit Partnerorganisationen und Behörden bereit. Die Leitung des Stabes obliegt dem Landeseinsatzleiter der Bergrettung Niederösterreich/Wien Martin Gurdet.

Fotos: © ÖBRD
Winterkurs: 35 neue BergretterInnen für NÖ/W

Winterkurs: 35 neue BergretterInnen für NÖ/W

Von Oliver Himmel oliver.himmel@bergrettung-nw.at

Es ist Samstag 7. März 2020 recht zeitig in der Früh. Die Landesorganisation NÖ/W begrüßt knapp 50 Bergretterinnen und Bergretter im Turnsaal der Gemeinde Mitterbach an der niederösterreichisch-steirischen Grenze. Grund sind der gerade zu Ende gehende Winterkurs sowie der Gruppeneinsatzleiter Kurs.

„Die Aufregung ist da, jetzt erfahren wir gleich, ob wir die Ausbildung bestanden haben“, sagt eine der Teilnehmer/innen Sarah Ehmann, von der Ortsstelle St. Aegyd. Von allen Teilnehmer/innen absolvierten fünf den Gruppeneinsatzleiter Kurs, die restlichen nahmen am Basis-Grundkurs Winter teil. Die Ziele sind klar: Hier soll die rettungs- und alpintechnische Elite der Länder Niederösterreich und Wien gebildet werden, darauf haben alle Teilnehmer/innen – wie auch Sarah, die wir hier näher vorstellen wollen – nun mindestens zwei Jahre hingearbeitet.

Hohes Niveau & Voraussetzungen

„Bei uns werden Expertinnen und Experten ausgebildet,“ freut sich Landesleiter Matthias Cernusca in seinen Eröffnungsworten. Damit die Ausbildung auf gewohnt hohem Niveau durchgeführt werden kann, standen 15 Lehrwarte und ein zusätzliches Administrationsteam für diese Ausbildung zur Verfügung – alle ehrenamtlich. „Das machen den Betrieb und die Ausbildung der jungen Bergretterinnen und Bergretter auf diesem hohen Niveau erst möglich“, so Landesausbildungsleiter Hannes Kurz. Der Winterkurs dauert immer sieben Tage und ist das Ausbildungsfinale der Grundausbildung der Bergrettung NÖ/W; ihm gehen Aufnahmeprüfungen, ein rund viertätiger Sommerkurs sowie eine in Summe 32-stündige Sanitäts- und Erste Hilfe Ausbildung voraus. Ergänzt werden diese von zahlreichen Aus- und Weiterbildungen in den Ortsstellen (kurz OS).

„Wichtig ist aber auch, dass wir keine grundsätzlichen Fähigkeiten, wie das Skifahren oder das Klettern lehren – diese müssen schon von unseren Anwärterinnen und Anwärtern mitgebracht werden“, erläutert Hannes Kurz am Fuße der mitterbacher Gemeindealpe. Im Rahmen des Winterkurses werden neben theoretischen Vorträgen vor allem praxisnahe Kompetenzen geschult und geprüft. Dazu gehören Skifahren in allen Lagen, Bewegen im alpinen Gelände (auch mit Tourenskiern und Steigeisen), Seiltechnik (Flaschenzüge, Seilgelände usw.), Orientierung, Akja-Handhabung, Lawinensuche, Lawinenkunde & Topographie, Ersthilfe & Sanitätswesen, Patientenbeurteilung, Funken, Einsatzleitung sowie konditionelle Anforderungen (500 Höhenmeter pro Stunde).

Frauenanteil steigt

„Besonders freut es uns, dass bei der Bergrettung NÖ/W der Frauenanteil seit geraumer Zeit stark ansteigt“, sagt Landesleiter Matthias Cernusca. „Das war erstens nicht immer so und ist zweitens auch in den Bundesländern anders, wo es zum Teil wesentlich weniger Bergretterinnen gibt. Aber Ihr Frauen bringt vielschichtige Kompetenzen mit, auf die wir in der Bergrettung nicht verzichten können.“
Sarah ist eine dieser Anwärterinnen. „Interesse an der Bergrettung hatte ich schon lange – ausschlaggebend zum Beitritt war ein Verkehrsunfall, zu welchem ich gemeinsam mit meinem Bruder als Ersthelferin gestoßen bin.“ Dieser Vorfall hat der jungen alpinerfahrenen Niederösterreicherin gezeigt, wie wichtig es ist, im richtigen Moment helfen zu können.

Da sie sowohl im Sommer als auch im Winter viel auf den Bergen unterwegs ist, ist es für sie auch essentiell Freunden und Kameraden helfen zu können. „Auch ich kann jederzeit in solch eine Situation kommen, dann bin ich auch froh wenn mir jemand helfen kann und will,“ sagt sie in Erwartung der Verkündung des Kursergebnisses. Einhellig wird am Winterkurs bestätigt, dass die Kameradschaftlichkeit bei der Bergrettung, sowohl in der Ortstelle als auch auf den Kursen als besonders stark empfunden wird. Auch privat werden viele Erfahrungen geteilt und Touren gemacht.

Politprominenz & Medien in Mitterbach

Eine große Ehre waren uns auch die Besuche der Landesrätin für Soziale Verwaltung, Gesundheit und Gleichstellung
Ulrike Königsberger-Ludwig und des Landesrates für Finanzen und Mobilität DI Ludwig Schleritzko. Beide haben sich die Mühe gemacht und sind ins schöne Mitterbach gekommen. Natürlich waren auch Neo-Bürgermeister Thomas Teubenbacher und Alt-Bürgermeister Alfred Hinterecker zugegen und haben die jungen Bergretter/innen angefeuert. Sichtlich beeindruckt vom regen Kursbetrieb und dem reibungslosen Ablauf, nahmen sich alle ausreichend Zeit, um mit Landesleitung und Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kontakt zu kommen.
Auch NÖN Chronikchefin Eva Hinterer und Puls4 Redakteurin Dani Löffelberger mit ihrer Kamerafrau Selma Taskin durften wir in Mitterbach begrüßen. Ein herzliches Danke für die ausführliche Berichterstattung.

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Die Ergebnisverkündung

Der große Moment der Ergebnisverkündung ist gekommen. „Wir freuen uns, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Kurs erfolgreich absolviert haben und fortan für unsere Sicherheit in den Bergen Niederösterreichs sorgen werden“, freut sich Landesleiter Matthias Cernusca. Sarah und ihren Kolleg/innen ist die Freude ins Gesicht geschrieben. „Es hat sich mehr als gelohnt und ich freue mich auf alle weiteren Herausforderungen und Weiterbildungen bei der Bergrettung NÖ/W“, sagt sie mit der Broche und der Bergrettungsurkunde in der Hand.

Die Bergrettung NÖ/W möchte alle Interessenten ermuntern, es unseren Teilnehmer/innen gleich zu tun und sich erfolgreich der Bergrettungs-Ausbildung zu stellen. Hier werden nicht nur gesellschaftliches Engagement großgeschrieben, sondern auch eine breite Palette an „für Anwärter/innen und Bergretter/innen kostenfreien“ Fortbildungen angeboten. Besonders schön ist auch zu sehen, dass hier Freundschaften für’s Leben geschlossen werden.
Die Landesleitung möchte sich noch einmal herzlich bei allen Ausbildnern, Adminsitratoren, den Teilnehmer/innen unseren Gästen aus Politik und Medien sowie der Ortsstelle Mitterbach bedanken, die einmal mehr für den tollen Kursablauf verantwortlich waren.

Zur Person
Sarah Ehmann ist 23 Jahre jung und studiert im Master Umweltpädagogik. Sie arbeitet im Naturpark Ötscher-Tormäuer und geht gerne wandern, reiten, treibt Wintersport und ist der Musik verbunden. Neben der Bergrettung ist sie in der heimische Musikkapelle sowie bei den Naturfreunden engagiert.

Melde Dich als Neumitglied der Bergrettung Niederösterreich/Wien:

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Fotos: © ÖBRD
Sturm- & Wetterwarnung auch für NÖ

Sturm- & Wetterwarnung auch für NÖ

Das Wichtigste zusammengefasst und in Kürze: Das Orkantief Sabine bewegt sich im Laufe des Montagvormittags auch nach Österreich und wird laut ORF Wetter und ZAMG spätestens zu Mittag auch Niederösterreich erreichen.

Das bedeutet Windböhen bis zu 100 km/h, teils auch mehr. Die Schneefallgrenze sinkt Montagabend auf 800m bis 1000m Seehöhe. Regenschauer sowie Graupelgewitter sind möglich.

Auch der Lawinenwarndienst Niederösterreich  hat aufgrund des prognostizierten Triebschnees eine erhöhte Lawinengefahr ausgegeben – mit steigender Tendenz am Dienstag. Dazu gesellen sich ein Mix aus Neuschnee, Sturm und schlechter Sicht! Besonders betroffen werden davon die Türnitzer und Ybbstaler Alpen sein.

Orkane werden Winde mit Geschwindigkeiten von mindestens 64 Knoten (117,7 km/h = 32,7 m/s) bezeichnet. Auf der Beaufortskala werden Orkane mit der Stärke 12 klassifiziert. (Wikipedia).

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30. Jänner – #TagDerZivilcourage

30. Jänner – #TagDerZivilcourage

Von Hubert Köttritsch hubert.koettritsch@bergrettung-nw.at

t͜siˈviːlkuraːʒə, sprich: Zivilcourage. Eine gängige Definition für Zivilcourage lautet: Mut, den jemand beweist, indem er humane und demokratische Werte (z. B. Menschenwürde, Gerechtigkeit) ohne Rücksicht auf eventuelle Folgen in der Öffentlichkeit, gegenüber Obrigkeiten, Vorgesetzten o. Ä. vertritt.

Und was soll dies mit der Bergrettung zu tun haben?

„Allen, ohne Ansehen der Art oder des Verschuldens der Notlage, abseits des öffentlichen Straßennetzes im unwegsamen, insbesondere im alpinen Gelände Verunglückten, Vermissten, Erkrankten oder sonst in Not Geratenen zu helfen, sie zu suchen, zu versorgen, zu bergen und abzutransportieren“ ist ja der Hauptzweck der Bergrettung (§2 der Satzungen).

Bergretter/innen gelten als Altruisten, gute Kameraden, mutige und tapfere Menschen.

Manche sagen „hinzuschauen“ und nicht wegzuschauen, das sei Zivilcourage. Nach einem bekannten Politikwissenschafter Gerd Meyer von der Eberhard Karls Universität Tübingen wird Zivilcourage vereinfacht mit Hilfe gleichgesetzt. Hilfe ist zwar meist mit Zivilcourage verbunden, aber nicht notwendig umgekehrt. Als offizielle Rettungsorganisation ist es natürlich im Verantwortungsbereich jedes und jeder Bergretter/in in Not geratenen Menschen Hilfe zu leisten und gleichzeitig Zivilcourage zu beweisen. Denn zum Unterschied zu Einsatzorganisationen Polizei, Feuerwehr und Rettung agieren wir gänzlich ehrenamtlich.

Vier zentrale Merkmale definieren den Handlungs- und Wirkungsumfang der Bergrettung, die zugleich in der Begriffsdefinition von der „Zivilcourage“ gleichermaßen wie bei „Hilfe“,  „Altruismus“ oder „Solidarität“ sowie „Mut“ oder „Tapferkeit“:

  1. Es gibt einen Konflikt zwischen denen, die Werte und Normen verletzen, und denen, die sich für ihre Bewahrung einsetzen.

Ja, Bergretter sind konfrontiert mit: Pistentourengehern, Tourengehern bei akuter Lawinengefahr und oder Nacht, Bergsteigern die bei jedem Wetter unterwegs sind…

  1. Es gibt häufig nicht bestimmbare Risiken, das heißt, der Erfolg zivilcouragierten Handelns ist häufig unsicher, und der Handelnde ist bereit, Nachteile in Kauf zu nehmen.

Ja, Risikomanagement ist ein zentrales Thema jedes Bergrettungseinsatzes. Der Eigenschutz der Bergretter muss gewahrt bleiben, d.h. bei Gewitter, Sturm, akuter Lawinengefahr kann nicht immer sofort geholfen werden, dennoch wird versucht das Menschenmögliche zu tun, da auf Grund von Ausbildung, Ausrüstung, Erfahrung, Erkenntnissen und Teamarbeit unsere Grenzen anders gesetzt werden können.

  1. Zivilcouragiertes Handeln ist öffentlich, d. h. in der Regel sind mehr als zwei Personen anwesend.

Ja, wir sind etwa 1350 Bergretterinnen und Bergretter in NÖ/Wien.

  1. Es gibt ein reales oder subjektiv wahrgenommenes Machtungleichgewicht zuungunsten dessen, der mutig handeln will.

Jein, BergretterInnen sind nicht wirklich machtlos, auch wenn die Interessen der Touristiker und die Vertreter der modernen Freizeit-Spaßgesellschaft übermächtig erscheinen, die Naturgesetze gelten für alle gleich.

Der 31. Jänner ist zum #TagDerZivilcourage erwählt worden. Wenn Sie glauben wir verdienen ein DANKE, freuen wir uns über Ihre Unterstützung in Form der Rettungs- & Bergekostenversicherung, die nicht nur ihr Leben retten kann, sondern auch das couragierte Wirken unserer Einsatzorganisation unterstütz.

Hubert Köttritsch (Jg. 1949) ist seit 1981 Bergretter mit Leib und Seele und engagiert in der Öffentlichkeitsarbeit in der Ortsstelle Amstetten, NÖ West und Land NÖ/W. Der gelernte Maschinenbauer und selbstständige Konsulent für Engineering Training Consulting ist verheiratet, hat drei Kinder und fünf Enkelkinder.

Fotos: © ÖBRD
Winterübung am Göller – Hohenberg & St. Aegyd

Winterübung am Göller – Hohenberg & St. Aegyd

Von Oliver Himmel oliver.himmel@bergrettung-nw.at

Es ist Montag 6. Jänner 2020. Ein eiskalter aber klarer Wintertag. Während die meisten noch zuhause im warmen Bett liegen, treffen 17 Bergretterinnen und Bergretter in den Ortsstellen Hohenberg und St. Aegyd ein und bereiten im Anblick der langsam aufgehenden Sonne die große Winterübung am Göller vor.

Nach dem ersten Kaffee geht‘s gleich mit der Materialpreparation los: Winterausüstung, LVS-Geräte, Sonden, Lawinenschaufeln, Akja, Holme, Bergesäcke, Vakuummatratzen und jede Menge Seil, Karabiner und Schnüre werden sorgsam aber im flotten Akkord vorbereitet und in und auf die Rucksäcke gepackt. Den Akja montiert man – zerlegt in zwei Teile – am besten so nah und fest wie möglich auf den Rucksack. Das gibt Stabilität und ermöglicht es den besten Schwerpunkt zu finden. Das ist wichtig, weil der Aufstieg womöglich steil, lange und hart wird – im Einsatzfall ist so etwas meist nicht vermeidbar.

Ziel wird es sein, nach einer fiktiven Alarmierung den Verunfallten mittels Akja Transport und Seilsicherung von Gipfelnähe ins Tal zu transportieren. Doch zuerst erfolgt die wichtige und intensive technische Schulung zu den Themen Lawinenkunde und Einsatzplanung.

Lawinenkunde

Lawinen können sich in wirklich vielfältiger Weise und unter unterschiedlichsten Bedingungen ergeben. Am wichtigsten ist das Studieren des Lawinenwarndienstes. Die Bergrettung empfiehlt dies vor jeder Skitour und winterlichen bis frühlingshaften Bergtour zu tun. „Oft blühen unten am Wanderweg schon die ersten Blumen, da lauert ein paar hundert Meter weiter oben noch eine Nassschneelawine“, warnt Landesleiter Matthias Cernusca. Darüber hinaus ist es wichtig, sich die Topographie der Tour näher anzusehen.

Man spricht von drei Faktoren, die Lawinen besonders begünstigen: Viel kalter Neuschnee, eine Hangneigung von 35 Grad und entsprechende Windeinwirkung. Das sorgt in erster Linie dafür, dass sich die Neuschneemassen nicht mit den darunterliegenden Schneeschichten verbinden und schon bei kleinsten Erschütterungen, wie etwa durch Carven, voneinander lösen. Gerade im Frühjahr sind Nassschneelawinen verheerend – wie dieses Video zeigt -, denn sie sind besonders schwer und schnell.

Es geht los

Aber wieder zurück zu unserer Einsatzübung. Bepackt mit dem Bergematerial, steigen wir über den Lahnsattel einsatzmäßig zum Göller auf und widmen uns noch einmal der LVS-Suche. LVS steht für Lawinen-Verschütteten-Suche. Von Skitouren oder dem Bergsteigen im Winter ohne LVS Gerät rät die Bergrettung entschieden ab. Nach dem großen und kleinen LVS Check, erläutern wir das Prozedere beim Absuchen des Lawinenkegels sowie das Ausschauffeln von Verschütteten. Der Aufstieg ist bei den verhältnismäßig hohen Temperaturen ein wenig schweißtreibend aber die Moral und Freude sind bei solch einem Kaiserwetter ungebrochen. Das ist gerade im Einsatzfall bei Nebel oder starkem Schneefall natürlich etwas anders.

Training versus Ernstfall

Schließlich erreichen wir den Verunfallten. Nach einem flotten medizinischen Check von Atemwegen und Atmung, des Kreislaufs und der neurologischen Funktionen sowie etwaiger Frakturen, wird festgestellt: Der Verunfallte kann aufgrund einer starken Oberschenkelfraktur keineswegs selbst die Abfahrt bestreiten. Er wird sorgsam in den Akja gelegt und mit Vakuummatratze sowie zahlreichen Wärmedecken stabilisiert und zugedeckt, der Abtransport beginnt. In Summe 700 Höhenmeter wird er mithilfe der Bergretter/innen, des Bergegerätes und der Seilsicherungen über den Lahnsattel bis ins Tal abtransportiert. Die Übung ist geglückt. Das Bergrettungsteam übergibt nun theoretisch an den RTW (Rettungswagen) und finalisiert das Einsatzprotokoll. Zufrieden, wenn auch müde beenden wir das anstrengende aber schöne Training und erfreuen uns unseres Abschlussgetränks.

Wichtig sind solche Übungen für die technische und konditionelle Funktionstüchtigkeit der Einsatzteams der Bergrettung. Die Bergretter/innen tun dies gänzlich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit. In diesem Fall hätte der Verunfallte bei lebensgefährdenden Verletzungen mit dem Einsatzhelikopter geborgen werden können. Oft aber lassen dies Wetter und Topographie nicht zu. Und dann können wir von Glück reden, wenn uns die Bergretter/innen zu Fuß retten.

 

Fotos: © ÖBRD
Landesregierung ehrt Bergretter/innen

Landesregierung ehrt Bergretter/innen

Am 11. Jänner 2020 haben die Niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gemeinsam mit der Bergrettung Niederösterreich/Wien und Landesleiter Matthias Cernusca 135 Bergretter/innen geehrt. Moderiert hat unser Gebietsleiter Stellvertreter Gebiet Mitte Karl Weber, für die Organisation verantwortlich gezeichnet hat unser Landesbüroleiter Lukas Turk.

Warum und was ehren wir?

In den gediegenen Hallen des Dormitoriums des Stiftes Lilienfeld bekamen die Bergretter/innen aufgrund ihres vieljährigen und verdienstvollen Engagements feierlich die Bergrettungs-Ehrenmedaillen überreicht.

Als offizielle Blaulichtorganisation besteht die Bergrettung Niederösterreich/Wien aus einer ehrenamtlich agierenden Landesorganisation und insgesamt 30 Ortsstellen mit 1.300 freiwilligen Mitgliedern. „Das Retten & Bergen im unwegsamen Gelände stellt eine oft ungleich höhere Herausforderung an Retter/innen und Personal dar, die einen umso grßeren Einsatz unserer Organisation erfordert. Wir ehren daher langdienende und herausragende Leistungen im alpinen Rettungsdienst genauso wie in der Administration.

Appell an Jugend, Gesellschaft und Land

Die Ehrung unserer Mitglieder verdeutlicht, dass das Engagement bei der Bergrettung sinnstiftend ist. Obgleich die Bedeutung der Abzeichen nur symbolisch ist, steht es dennoch für jahrelange harte Arbeit, Training, Fortbildung, Kameradschaft, Verlässlichkeit und Hingabe. Ohne diese würde ein beträchtlicher Teil der Rettungskette des Landes Niederösterreich fehlen – in der Bergwelt und Natur ginge es bedeutend unsicherer zu.

Einmal mehr wurde aber auch verdeutlicht, dass die Bergrettung eine Verbindung von Alpinsport, Aus- & Weiterbildung sowie gesellschaftlichem Engagement darstellt. Ein Benefit in jeder Hinsicht.

Bergrettung und Prominenz

Freuen konnten sich die zu ehrenden Bergretter/innen über zahlreiche Prominenz: Abt Pius vom Stift Lilienfeld, Michael Hochgerner, Bezirkspolizeikommandant Lilienfeld, Vizebürgermeister Manuel Aichberger Vizebürgermeister, Bundesrat Karl Bader, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Nikolaus Seitschek begrüßen.

Die Bergrettung Niederösterreich Wien gratuliert herzlich und bedankt sich für das langjährige ehrenamtliche Engagement:

 Name Ortsstelle Ehrung
 Eduard Auer Hohenberg Ehrenbergretter
 Walter Bandion Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Frank Beutl Annaberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Brunner Mitterbach 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Karl Buder Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Franz Buder Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Friedrich Daxböck Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Bruno Digruber Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Thomas Dullnigg Kirchberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Johann Eder Kleinzell 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Christian Eder Kleinzell 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Johann Friedrich Ensfellner Türnitz 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Friedrich Falkensteiner Kirchberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Werner Filzwieser Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Ing. Emilian Freiss St. Aegyd 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Engelbert Fuchs Kleinzell 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Gerhard Führer St. Pölten 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Gerhard Gamsjäger Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Adolf Grassmann Kirchberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Günter Grassmann Kirchberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Gerhard Grassmann Kirchberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Wolfgang Gravogl Türnitz 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Klaus Groiss Kirchberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Gottfried Grundböck Freiland 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Hans Haas Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Gerhard Hackl Hohenberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Leopold Hauser Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Peter Heindl St. Aegyd 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Herbert Hinteregger Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Michael Hochgerner Kleinzell 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Hubert Hofbauer St. Aegyd 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Christian Hollerer Mitterbach 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Rudolf Hölzl St. Aegyd 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Hutter Freiland 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Leopold Kalteis Kirchberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Walter Karner Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Heinrich Keiss Türnitz 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Kemetner Kirchberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Wilhelm Kienbichl St. Aegyd 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Erich Kirchner Kirchberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Gerhard Klesl St. Aegyd 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Ernst Kohl Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Kurt Kohl Lilienfeld 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Hermann Kotzmann Freiland 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Erich Kotzmann Freiland 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Helfried Kotzmann Freiland 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Engelbert Krapf Kirchberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Krendl St. Pölten Ehrenbergretter
 Johannes Kurz Türnitz 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Peter Lechner Mitterbach 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Ernst Leeb Lilienfeld 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Michael Leitner Kleinzell 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Kurt Melichar Lilienfeld 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Othmar Mitsan Freiland 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Kurt Mittermaier Türnitz 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Erwin Nistelberger Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Herbert Nutz Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Walter Nutz Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Manfred Nutz Lilienfeld 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Johann Perthold St. Aegyd 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Johann Pfeffer Hohenberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Alfred Pfeiffer Kirchberg 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Ing. Josef Pomberger Mitterbach 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Reinhard Redl Türnitz 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Othmar Riedler St. Aegyd 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Johann Schachinger Kirchberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Wolfgang Schaffer Türnitz 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Johann Schauer Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Franz Scheidinger Mitterbach 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Helmut Schlager St. Pölten 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Karl Schlöglhofer Kirchberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Otto Schneck Mitterbach 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Hans Schölhammer St. Pölten 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Gerhard Schrittwieser Türnitz 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Helmut Sieber Lilienfeld 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Simhofer Kirchberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Walter Sommerer Mitterbach 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Kurt Sommerer Mitterbach 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Karl Speckmayr Kirchberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Gustav Spielbichler Mitterbach 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Othmar Tauchner St. Aegyd 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Horst Tesar Annaberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Adolf Tobiaschek Mitterbach 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Franz Trimmel Kirchberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Alfred Voruda Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Herbert Wallner St. Aegyd Ehrenbergretter
 Franz Wallner Lilienfeld 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Kurt Wallner Lilienfeld 25 Jahre Bergrettungsdienst
 Werner Weinstabl Hohenberg Administrativer Bergretter
 Robert Weiss Lilienfeld 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Leopold Weyrer Hohenberg 40 Jahre Bergrettungsdienst
 Ing. Helmut Widmayer Annaberg 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Anton Wochner Kleinzell 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Wochner Kleinzell 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Josef Zellhofer Kleinzell 50 Jahre Bergrettungsdienst
 Ing. Manfred Zwinz Kleinzell 25 Jahre Bergrettungsdienst

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Fotos: © ÖBRD
10 Vorsätze für 2020

10 Vorsätze für 2020

Hier unsere 10 Tipps zum Reflektieren, Umsetzen und Ergänzen für das Jahr 2020. Was sind Eure Neujahresvorsätze? Schreibt uns presse@bergrettung-nw.at.

Action

Warum nicht in diesem Jahr endlich diese eine außergewöhnliche Tour umsetzen, die wir uns schon seit Jahren vorgenommen haben? Do it!

 

Ruhe

Wer kennt das nicht: Bergtouren in geselligen Runden, mit alten Freundeskreisen oder Familie sind besonders lustig… Nicht selten vergessen wir dabei an unsere Umwelt und stillen Begleiter zu denken. Warum nicht wieder vermehrt auf Ruhe und Lautstärke achten, wenn wir in der Natur unterwegs sind?

 

Neues

Geistige und körperliche Herausforderungen halten uns jung und frisch. Warum nicht in diesem Jahr etwas angehen, was uns mental und physisch wieder herausfordert, wie z.B. einen spannenden Hochtourenkurs, Knotenkunde, Eis-Klettern und dergleichen?

 

Altes

Allzu oft vergessen wir, was uns als Kinder von Eltern und Großeltern mitgegeben wurde: Warum nehmen wir uns nicht wieder die Zeit und checken unsere Naturkenntnisse, unser Verhalten am Berg oder unsere Lawinen- & Wetterkenntnisse vor Tourbeginn? (Auch Wetter- & Lawinenwarndienste können wir bewusster, detaillierter und öfter konsultieren.)

 

Gönnung

Wann haben wir uns zuletzt eine neue Ausrüstung gegönnt. Warum nicht einmal im Jahrzehnt seinen Tourenski, die Kletterschuhe usw. durch professionelleres Equipment ersetzen?

 

Umwelt

Denken wir einmal mehr ans Müllsackerl, damit wir das ein oder andere Parpierl und Taschentuch am Wegrand aufheben und mitnehmen können.

 

Vorbereitung

Wann haben wir uns zuletzt bewusst vor einer anstehenden Tour nochmals die Wanderkarte, Tourenplanung und Geländebeschaffenheit angesehen? Nehmen wir uns wieder gezielt Zeit unsere Topographie, Umgebung & Umwelt besser kennen & benennen zu lernen.

 

Durchführung

Und wann sind wir das letzte Mal eine Tour gegangen, bei der wir uns auf jeden Schritt konzentriert haben? Machen wir uns wieder bewusst, was wir als ganz selbstverständlich nehmen: Körperschwerpunkt, Balance, Kraft, Atmung.

 

Nachbereitung

Warum nicht wieder einmal eine ordentliche Touren Nachbereitung zu unserer eigenen Sicherheit machen? Reflektieren wir nochmal, was gut und was weniger gut gelaufen ist. Prüfen wir unser Material und Verbandszeug für die nächste Tour.

 

Fördermitgliedschaft

Warum in diesem Jahr nicht die Bergrettung unterstützen? Mit der Bergrettung NÖ/W unterstützen wir 100% ehrenamtliches Engagment in der Region unserer 30 Ortsstellen, die Ausbildung neuer Bergretter/innen, sichern notwendige Materialbestände und investieren dazu noch in die eigene Sicherheit.

 

Auf ein gesundes, glückliches und zufriedenes Jahr 2020! Prosit!

Fotos: © ÖBRD