Alpin Notruf: 140
„Sicherheit hat Vorrang!“ SAFETY-Tour – Kindersicherheitsolympiade 2018

„Sicherheit hat Vorrang!“ SAFETY-Tour – Kindersicherheitsolympiade 2018

Durch Spiel und Spaß sollen Kinder motiviert werden, bewusst Selbstschutz zu praktizieren und Sicherheitsdenken zu erlernen. In Kematen/Ybbs fand am 27. April 2018 eine von acht Vorentscheidungen zur Kindersicherheitsolympiade statt.

Der Österreichische Bergrettungsdienst war eine der Rettungsorganisationen, die die Kinder näher kennen lernen konnten. Die Veranstaltung, die den Kindern zeigen sollte wie man sich in Notsituationen richtig verhält, wurde vom NÖ Zivilschutzverband organisiert und stand unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Neben der Bergrettung NÖ/Wien, vertreten durch die Ortsstelle Amstetten, waren das Österreichische Rote Kreuz, die Wasserrettung, die Feuerwehren und die Polizei mit dabei, aber auch beim ÖAMTC, den ÖBB (Infrastruktur) und dem Umweltverband gab es wichtige Informationen für die Kinder der vierten Volksschulklassen, die im Teamwettbewerb Sicherheitsfragen und –aufgaben zu lösen hatten. Mit den Besuchern erreichten wir in wenigen Stunden über 500 interessierte Kinder und viele begleitende Erwachsene.

Zwölf Klassen aus dem Westen Niederösterreichs waren überaus interessierte Besucher beim Stand der Bergrettung. Das Anlegen von Vakuumschienen und der Flaschenzug an der Universaltrage UT2000 waren der „Renner“. Stefan Kreutzer von der Landeswarnzentrale NÖ besuchte den Stand der Bergrettung mit einer großen Delegation von sehr interessierten Sicherheitsexperten aus Bulgarien.

Fazit: Viele Kinder möchten mehr in die Berge gehen und etwas Tolles erleben, Klettern empfinden die meisten als „echt cool“. Die Alpin-Notrufnummer 140 kennen fast alle Kinder und einige möchten schon 16 Jahre alt sein, denn dann kann man ja Bergretter werden!

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SAFETY-Tour

Bergrettung übt Großalarm in Schottwien und in Pernitz

Bergrettung übt Großalarm in Schottwien und in Pernitz

Einmal im Jahr übt die Bergrettung Niederösterreich/Wien das Zusammenspiel verschiedener Ortsstellen bei einer Gebietsübung. Am Sonntag, den 22. April, war das Gebiet Süd an der Reihe. In Schottwien und in Pernitz rückten 98 Bergretter für dieses Training aus.

Kann eine Ortsstelle eine Aufgabe alleine nicht bewältigen, wird Gebietsalarm ausgelöst. So ein Fall bedeutet auch erhöhten Aufwand in der Einsatzzentrale, da größere Mannschaften und oft mehrere Einsätze koordiniert werden müssen. Diese Aufgabe wurde bei zwei voneinander unabhängigen Szenarien trainiert.

52 Bergretterinnen und Bergretter der südlicher gelegenen Ortsstellen Aspang, Schottwien, Semmering, St. Corona, Mönichkirchen, Puchberg und Reichenau übten die Suche, Bergung und Erstversorgung von abgestürzten Gleitschirmpiloten im unwegsamen, felsigen Steilgelände in Schottwien. Unterstützt wurden die Mannschaften dabei vom mobilen Arbeitsplatz des Notruf Niederösterreich 144 sowie von der Feuerwehr Maria Schutz und dem Roten Kreuz Gloggnitz.

In Pernitz übten 46 Männer und Frauen der Ortsstellen Hohe Wand, Grünbach, Wien, Wienerwald Süd, Triestingtal und Pernitz die Bergung mehrerer zum Teil schwer verletzter Personen aus felsdurchsetztem Gelände und zweier Kletterer aus einer Felswand.

Sitzung der Landesleitung in St. Pölten

Sitzung der Landesleitung in St. Pölten

Wie jedes Jahr im Frühling trafen sich auch heuer wieder Funktionäre und Referenten zu einer Sitzung in St. Pölten. Dabei wurden der vergangene Winterkurs evaluiert, Veranstaltungen geplant und Zukunftsthemen besprochen. Auch die Landeskoordinierungssitzung im Juni wurde vorbereitet. Dann treffen sich Ortsstellenleiter aus Niederösterreich und Referenten der Landesleitung um wichtige Beschlüsse zu fassen.

Canyoning-Gruppe bei Katastrophenschutzübung

Canyoning-Gruppe bei Katastrophenschutzübung

Unsere Canyoning-Gruppe hat am 14. April gemeinsam mit der Wasserrettung, mehreren Suchhundestaffeln, sowie dem Bundesheer am Ratzersdorfer See in Sankt Pölten geübt:

Übungsannahme war ein Hochwasser nach lange anhaltenden und großflächigen Regenfällen, welche die Landeshauptstadt teilweise unter Wasser gesetzt haben. Die Canyoning-Gruppe kommt überall im schwierigen Gelände zum Einsatz, wo entweder am Weg zum Wasser oder im Wasser auch Seiltechnik erforderlich ist, und so haben neun Kameradinnen und Kameraden dieser Bergrettungs-Spezialgruppe die Wasserrettung bei den Szenarien unterstützt. Das Hauptaugenmerk war dabei auf die Zusammenarbeit der
einzelnen Organisationen gerichtet.

Vielen Dank der Österreichischen Wasserrettung, Landesverband NÖ, für die Einladung zu dieser perfekt geplanten und organisierten Übung!