Arzt und Künstler Dr. Walter Mokrusa und Ärztekammer Wien unterstützen die Bergrettung NÖ/Wien

Arzt und Künstler Dr. Walter Mokrusa und Ärztekammer Wien unterstützen die Bergrettung NÖ/Wien

Dr. Walter Mokrusa ist in erster Line Allgemeinmediziner, Notarzt und Psychotherapeut, er ist aber auch Berufsfotograf und „Land-Art“-Künstler und vor allem auch ein Freund der Bergrettung.

Im Rahmen einer Vernissage die von Mitte November bis Mitte Dezember 2017 in den Räumen der Wiener Ärztekammer im Wiener 1. Bezirk in der Weihburggasse 10-12 stattgefunden hat, zeigte der Künstler phantastische Bilder aus seinem Verständnis der Land Art. Land Art  ist eine Ende der 1960er Jahre in den USA entstandene Kunstströmung. Land Art ist die Umwandlung von geographischem Raum in ein Kunstwerk. Dabei konzentriert sich Land Art nicht auf eine bestimmte Größenordnung oder Methode, sondern arbeitet mit Räumen im kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen und mit vorgefundenen Naturmaterialien oder massiven Eingriffen in die Natur.

Zur Ausstellungseröffnung konnte sich auch der Österreichische Bergrettungsdienst kurz präsentieren. Bei unseren Einsätzen steht zwar die medizinische Versorgung im Vordergrund, bei unseren Diensten und dem Aufenthalt in der Natur können wir aber auch öfter das Wesen der Land Art mit eigenen Augen erleben und auch manchen „Schnappschuss“ wenn schon nicht fotografisch, dann zumindest mit unserem geistigen Auge festhalten.

Nach Abschluss der Ausstellung wurde der Bergrettung nunmehr ein namhafter Betrag aus dem Verkaufserlös von Fotos übergeben, eine gezielte Widmung des Künstler Dr. Mokrusa für die Bergrettung. – Wir bedanken uns sehr herzlich!

Vorstellung des ÖBRD bei der Vernissage in der Wiener Ärztekammer durch den Öffentlichkeitsreferenten Hubert Köttritsch

Der Künstler und Arzt Dr. Walter Mokrusa im Gespräch mit einer Ausstellungsbesucherin

Ein Einblick in Mokrusas Land Art -Arbeiten

Alle Fotos © Ärztekammer Wien

ÖBRD mit Sicherheitspreisen ausgezeichnet

ÖBRD mit Sicherheitspreisen ausgezeichnet

Zum ersten Mal fand am Freitag den 01.12.2017, die Verleihung des Österreichischen Sicherheitspreises statt. Austragungsort der glanzvollen Preisverleihung war Grafenegg. Der Österreichische Sicherheitspreis des Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) wird in insgesamt sieben Kategorien vergeben.

• Gelebte Sicherheitspartnerschaft
• Sicherheitsprävention
• Sicherheitsheld des Jahres
• Digitale Sicherheit
• Sonderpreis des Landes NÖ
• Rettungsaktion des Jahres – ORF
• Lebenswerk

Besonders erfreulich für den ÖBRD: Wir konnten gleich in zwei Kategorien die Jury überzeugen.


Gelebte Sicherheitspartnerschaft

Der Bundesverband des Österreichischen Bergrettungsdienst stellte sich gemeinsam mit der Höhlenrettung (ÖHR), der Alpinpolizei, der Flugpolizei und der Christophorus Flugrettung (CFV) im Projekt „Mit Teamwork und Sicherheit bei Einsätzen im alpinen Gebiet“ den strengen Augen der Bewerter. Die gemeinsame Arbeit und das gegenseitige Vertrauen auch bei heiklen und schwierigen Bergungen ist ein absolutes Muss. So war es den Vertretern der dieser Teams auch wichtig, diesen Preis stellvertretende für alle freiwilligen und beruflichen Mitglieder ihrer Organisation zu übernehmen.

Im Bild: v.l.n.r: Reinhard Kraxner (Geschäftsführer des Christophorus Flugrettungsverein), Hans Ebner (Leiter der Alpinpolizei Österreich), Franz Lindenberg (Ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Bergrettung), Erich Hofmann (Obmann der Österreichischen Höhlenrettung), Peter Weichselbaum (Stellvertretender Leiter der Abteilung Flugpolizei im BMI). © ÖBRD BV, Urheber: Martin Gurdet

 

Im Bild: Teilnehmer der Preisverleihung © ÖBRD BV, Urheber: Christoph Preimesberger

 

Sicherheitsheld des Jahres

Dieser Titel ging an das Team der Bergrettung Gosau aus Oberösterreich mit Einsatzleiter Christian Egger für die Rettung eines 45-jährigen deutschen Alpinisten aus einer Donline, fünf Tage nach dessen Verschwinden. Ausgewählt wurde dieser Aktion als Gewinner durch Leser der Kronenzeitung in einer großangelegten Umfrage.

Im Bild: Links hinten: Landesleiter der Bergrettung Oberösterreich Christoph Preimesberger, Einsatzleiter der Bergrettung Gosau Christian Egger, Innenminister Wolfgang Sobotka und das Team der Bergrettung Gosau. © ÖBRD BV, Urheber: Anna-Maria Walli

 

Über den Österreichischen Sicherheitspreis
Der Österreichische Sicherheitspreis wurde 2017 ins Leben gerufen. Er zeichnet Mitarbeiter und Freiwillige der Blaulicht-Organisationen in sieben Kategorien aus. Nach dem Auftakt in Niederösterreich soll die Veranstaltung künftig jedes Jahr in einem anderen Bundesland ausgetragen werden. Auch in Zukunft werden die siegreichen Teams mit der speziell designten Award-Trophäe in Gestalt eines Blaulichts und den außergewöhnlichen Medaillen ausgezeichnet. Organisiert wurde der Sicherheitspreis 2017 vom KSÖ (Kuratorium Sicheres Österreich) und dem echo medienhaus in Kooperation mit dem ORF und der Kronen Zeitung, die auch zwei der Awards überreichten.